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[Rezension] Geheimer Ort – Tana French

20. Dezember 2014



Preis: 14,99€ [D, Buch]
Format:  broschiert
Seiten: 704 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
erschienen: Dezember 2014 
Meine Wertung: 3/5
Reihe: –
Verlag: Fischer Verlag
ISBN-10: 3651000516
ISBN-13: 978-3651000513



EIN TOTER. ACHT MÄDCHEN. 
EIN EINZIGER TAG FÜR DIE WAHRHEIT. 


Klappentext

Das neue Meisterwerk von Tana French.
»›Überwältigend, furchteinflößend, und die Sprache glüht.« Stephen King
»Ein absolut hypnotisierender Kriminalroman.« Gillian Flynn
Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett – mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber – unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen. Der junge Detective Stephen Moran kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall und meint zu wissen, was auf dem Spiel steht. Bis er hinter den Mauern von St. Kilda selbst in das verfängliche Netz aus Träumen und Lügen gerät.
»Ich erzähle enthusiastisch jedem, der es hören will: ›Lies Tana French!‹« Harlan Coben
Über den Autor

Tana French ist die erfolgreichste junge Krimi-Autorin Irlands. Sie wurde in den USA geboren, wuchs in Irland, Italien und Malawi auf und lebt seit 1990 in Dublin. Nach einer Schauspielausbildung am Trinity College arbeitete sie für Theater, Film und Fernsehen. Ihr erstes Buch >Grabesgrün< wurde mit dem Edgar Allan Poe Award für das beste Debüt ausgezeichnet, auch die folgenden Kriminalromane wurden sofort zu großen internationalen Erfolgen.
Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt da der Klappentext perfekt in mein Beuteschema passt.
Ein Toter im Internat der dort nicht hin gehört. 8 Mädchen aus 2 Cliquen und nur einen Tag Zeit das Verbrechen aufzuklären. Na wenn das mal kein Lesevergnügen verspricht.
Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, dem man sehr gut folgen kann. So wird diese Geschichte in einzelne Kapitel unterteilt, die jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt werden. Zwei Zeitstränge, die an den jeweiligen Enden beginnen und sich nach und nach in die Mitte zu bewegen. Sehr interessant, da man beim lesen nun immer mit überlegen kann, was wirklich geschehen ist, nur nach und nach Kleinigkeiten erfährt, die man zu einem ganzen zusammen setzen muss.
Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und wurden sehr schön beschrieben und vorgestellt. Acht Mädchen aus zwei verschiedenen Cliquen und zwei Beamte, die versuchen Licht in das dunkel zu bringen. Die beiden merken, dass sich das schwieriger gestaltet, als zuerst angenommen. Pubertierende Mädchen schweigen wie ein Grab wenn es sein muss und halten zusammen, egal was kommt.
Trotz allem kam ich nicht wirklich gut in die Geschichte hinein. Stellenweise war mir das mit den Cliquen, den Konstellationen wer mit wem und warum einfach zu durcheinander. Ich verlor den Faden und musste mich erst wieder hinein finden. Einige Passagen zogen sich furchtbar in die Länge und ich hatte Mühe weiter zu lesen. Dann wiederum geschah so viel neues in kurzer Zeit, das man weiterlesen musste.
Dieses Buch war einfach ein Wechselbad der Gefühle. Spannung auf der einen Seite, der Nervenkitzel, das Zusammenspiel der doch sehr unterschiedlichen Beamten, das miteinander ohne Worte kommunizieren können. Auf der anderen Seite das zeitweise undurchsichtige der Mädchen, das durcheinander wer, wann und mit wem. 
Die Idee in dem Buch war absolut super, einen ganzen Tag Ermittlung in ein Buch zu fassen ist eine Kunst. Aber ehrlich gesagt hätten es ein paar Seiten weniger hier auch getan.

Sterne

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