[Rezension] Der Schacht – Volker Dützer

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Allgemeines zum Buch

  • Preis: 11,95€
  • Taschenbuch: 380 Seiten
  • Verlag: KBV
  • Auflage: 1
  • erschienen am 10. Oktober 2016
  • ISBN-10: 3954413167
  • ISBN-13: 978-3954413164
  • Sterne 4/5

Klappentext

Mörderischer Zweikampf im Westerwald

Helen Stein trifft in der ländlichen Abgeschiedenheit auf ihren Albtraum. Starker Auftakt einer packenden Serie.

Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung.
Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt.
Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.


Zum Autor

Volker C. Dützer, geb. 1964, lebt und arbeitet im Westerwald. Die Bandbreite seiner Romane reicht vom Science-Thriller bis zum lupenreinen Kriminalroman. Bereits auf den ersten Seiten stürzt er seine Romanfiguren in einen Abgrund, aus dem sie nur schwer wieder herausfinden. Das Herausklettern aus der Grube, die Suche nach dem Ausgang des Labyrinths, ist der Stoff, aus dem seine Geschichten gewebt sind. Folgen Sie ihm in den Irrgarten, aber passen Sie gut auf, dass Sie wieder herausfinden …


Cover 

Ich muss zugeben dass ich alleine wegen dem Cover das Buch nicht unbedingt in die Hand genommen hätte. Der Schriftzug ist zwar interessant und mal etwas anders als sonst, aber das alleine macht es nicht aus.

Ansonsten sieht man nur einen Bergwerksschacht der zwar super zum Titel und Inhalt des Buches passt, mich aber nicht unbedingt anspricht.


Meine Meinung

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Blogtour mitlesen und habe mich darüber sehr gefreut.

Helene Stein, eine Profilerin aus dem LKA Koblenz befindet sich 3 Tage und Nächte in der Hand eines Serienkillers. Danach kann Sie sich an nicht mehr innern, was in dieserZeit geschehen ist. Ist das eher als Glück oder Belastung anzusehen?

Damit sie das ganze besser verkraftet und verarbeiten kann, wird Sie von Ihrem Chef in die Polizeistation im Westerwald geschickt, wo Sie auf Ihren neuen Vorgesetzten Funke trifft. Doch damit hat Sie es nicht unbedingt gut getroffen.

Beide Personen sind seelisch stark angegriffen, verfallen teilweise dem Alkohol und sollen nun den Mord an der jungen Frau aufklären, die im Westerwald gefunden wurde. Ob diese Kombination gut gehen kann? Aber ich mag sie trotzdem, da sie genau wegen Ihrer Fehler so normal sind. Es sind keine perfekten Ermittler wie man es sonst oft liest, sondern bleiben auf den Boden der Tatsachen.

Der Autor hat hier zwei Hauptprotagonisten erschaffen, die man zwar ins Herz schließen kann, aber Ihren Handlungen nicht immer folgen kann. Sie handeln teilweise impulsiv und nicht logisch, aber man weiß nicht, wie man selber in manchen Situationen reagieren würde. Jedenfalls müssen die beiden einen Weg gemeinsam finden, um dem Verbrecher das Handwerk zu legen.

Der Schreibstil ist flüssig, teilweise rasant, aber nicht unangenehm. Es gibt „schnelle“ Passagen und auch wieder manche, die einen eher durchatmen lassen. Der Spannungspegel ist super, bleibt die meiste Zeit oben, steigt zum Ende hin sogar nochmal an.

Allerdings hatte ich zu Beginn ein wenig Probleme in das Buch hinein zu finden, warum das so ist kann ich leider nicht mal genau erklären, aber deswegen werde ich einen Stern abziehen.

„Der Schacht“ spielt chronologisch, hat aber Zeitlücken zwischen. Die Kapitel sind deswegen mit Datum versehen und man merkt dass man paar Monate weiter ist als beim vorherigen Kapitel, ansonsten sind diese mit Nummern versehen.


Fazit

Ein guter Auftakt zu der Helen Stein reihe. Die Protagonisten sind Leute mit Fehlern und somit näher an der Realität als manch andere. Der Handlung kann man gut folgen, der Schreibstil ist flüssig und ich bin gespannt wie es um die Hauptprotagonistin weiter gehen wird.


Sterne

****

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