[Rezension] Bis du alles verlierst – Adele Parks

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Allgemeines zum Buch

  • Preis: 14,00€
  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: HarperCollins
  • Auflage: 1
  • 10. Juli 2017
  • ISBN-10: 3959671113
  • ISBN-13: 978-3959671118
  • Originaltitel: The Stranger In My Home
  • Sterne 3/5

 

Klappentext

Wenn du das perfekte Leben lebst, hast du alles zu verlieren.
Alison hat sich ihr perfektes Leben hart erarbeitet. Sie ist verheiratet mit Jeff, hat ein schönes Haus und eine kluge Tochter: Katherine, das Zentrum von Alisons Welt. Doch dann endet Alisons Leben, so wie sie es kennt. Ein Fremder steht vor der Tür und offenbart ihr eine schreckliche Wahrheit. Vor fünfzehn Jahren wurden seine und ihre Tochter im Krankenhaus vertauscht. Und damit nicht genug.  Katherine droht wahres Unheil …


Zum Autor

Adele Parks wurde in Teesside, im Nordosten Englands, geboren. Sie hat Anglistik in Leicester studiert und danach in der Werbebranche gearbeitet. Bereits im Jahr 2000 erschien ihr erster Roman. Seitdem hat sie fünfzehn Bücher veröffentlicht, die alle zu Bestsellern wurden. Adele Parks lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze in Guildford, Surrey.


Cover

Interessant, definitiv mal was anderes als das, was man sonst so in Bücherregalen findet.

Im Hintergrund zerknittertes, graues Papier, toller Background. Darauf der Titel des Buches und der Name des Autors in grelleren Farben. Das rot und blau sticht sofort ins Auge, macht neugierig auf den Inhalt.


Meine Meinung

Das Thema was in diesem Buch behandelt wird mag man sich nicht vorstellen.

Man baut sich eine eigene kleine Familie auf, lebt glücklich und zufrieden zusammen, alles ist gut und man hat einen geregelten Tagesablauf. Bis zu jenem einen Tag, der das ganze Leben verändern wird!

Der Tag, wo ein fremder Mann vor der Haustür steht und behauptet, dass das Kind, welches mit einem unter dem Dach lebt, wäre nicht das eigene und wäre damals im Krankenhaus kurz nach der Geburt vertauscht worden.

Was in solch einem Moment in einem vorgehen muss, mag man sich in keinster Weise vorstellen. Dabei ist es nicht mal ganz so abwegig, dass so etwas geschehen kann. Die meiste Zeit ist heute ja 24 Stunden „Rooming-In“, aber was ist, wenn man wirklich mal nicht mehr kann, weil die Geburt sehr anstrengend war oder man mal duschen gehen mag? Da kann es im schlimmsten Fall bestimmt auch zu Verwechslungen kommen.

Jedenfalls weiß ich nicht, wie ich reagieren würde, nachdem man den ersten Schock verdaut hat. Es so lassen, weil es ist ja „mein Kind“ oder setzt man alles dran das leibliche Kind kennen zu lernen?

Genau diese Fragen müssen sich nun auch Alison und Ihr Mann stellen, vor allem, da noch eine wichtige Untersuchung dran hängt, weswegen der fremde Mann überhaupt die Eltern aufgesucht hat. Wie werden Sie sich entscheiden?

Das Buch ist aus der Sicht von Alison geschrieben und erzählt die Geschichte Ihrer Tochter, die nicht Ihre Tochter sein soll. Alison ist ganz Hausfrau und Mutter, aber sehr überbesorgt, fast schon eine Glucke. Sie macht und tut alles für Ihr Kind, lässt ihr kaum Freiheiten, Dinge selber zu entscheiden, denke das schränkt die Entwicklung ganz schön ein. Kinder müssen lernen, Dinge selber zu regeln und Verantwortung zu übernehmen.

Der Schreibstil ist in Ordnung, stellenweise hakt er ein wenig, ich kam aus diesem Grund auch nicht ganz so einfach in die Geschichte hinein. Ebenso war mir manches etwas zu verworren, nicht ganz plausibel und somit zogen sich manche Passagen doch etwas in die Länge.

Die Spannung baute sich nicht wirklich gut auf, kam erst zu spät. Bei einem Buch, was als Thriller gekennzeichnet ist, erwarte ich Gänsehaut auf den ersten Seiten der Geschichte.

Dieses Buch hier würde ich eher als Familiendrama als einen Thriller bezeichnen, deswegen war ich schon etwas enttäuscht.

Zum Ende hin wollte ich natürlich schon wissen wie es ausgeht, wie die Familie sich entscheidet und wie es zu allem kam. Es ist ganz ok, aber ich würde nicht unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen.


Sterne

***

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