Blogtouren | Roman

Mein Leben als Hoffnungsträger von Jens Steiner

7. August 2017

 

Hallo und Herzlich Willkommen zur Blogtour „Mein Leben als Hoffnungsträger“ von Jens Steiner,  die ich heute mit der Buchvorstellung eröffnen darf.

Morgen geht es dann bei Vanessa von Vanessas Bücherecke weiter, die euch mehr zu unserem Hoffnungsträger verrät.

Eine Übersicht der einzelnen Stationen:    Tourplan

 Das Buch

Produktinformation
  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Arche; Auflage: 01 (4. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3716027642
  • ISBN-13: 978-3716027646
Klappentext

Philipp hat gerade eine Lehre zum Mechatroniker abgebrochen und ist aus seiner WG rausgeflogen, weil die Mitbewohner seinen Putzfimmel nicht mehr tolerieren wollten. Als er sich an einer Tramhaltestelle die Zeit mit dem Auflesen von Stanniolpapieren vertreibt, wird Uwe auf ihn aufmerksam. Uwe ist Leiter des städtischen Recyclinghofs und sieht in Philipp sofort seinen neuen Hoffnungsträger. Auf dem Hof arbeiten auch Arturo und João, zwei Portugiesen, die aus dem Kreislauf der Waren ihren eigenen, nicht ganz legalen Nutzen ziehen, für den sie bald auch Philipp gewinnen wollen – bis ihnen ein Großprojekt aus dem Ruder läuft und die aufgeräumte Welt des Recyclinghofes gehörig ins Wanken gerät.


Mein Leben als Hoffnungsträger – Ein sehr ungewöhnlicher Titel und ich glaube niemand schließt, ohne einen Blick auf den Klappentext zu werfen, auf das Setting eines Recyclinghofes. Autor Jens Steiner spricht in seiner Geschichte verschiedene, aktuelle Themen an, die man politisch als auch ökologisch einordnen könnte. Doch viel interessanter ist doch die Tatsache, dass Recycling uns alle betrifft – in diesem Fall jedoch eher als Wegwerfgesellschaft erster Klasse.

Dieser Roman wird mit einer saftigen Spritze Humor erzählt, und doch sind die Themen mehr als ernst und regen ungemein zum nachdenken an. Ich denke dieser Titel ist nicht umsonst für den Deutschen Buchpreis nominiert worden.

Mit einem umfangreichen Hintergrundwissen bringt uns Jens Steiner die Geschichte des Hoffnungsträgers Philipp näher. Er verpackt die ernsten Themen in eine Geschichte, die man gerne aufnimmt und darüber nachdenkt, ja vielleicht auch nachhaltig beeindruckt etwas für sich mitnimmt.

Ich persönlich beschäftige mich selber erst seit meiner Umstellung auf Bio Lebensmitten noch intensiver mit „Müll“, was nötig ist, was unnötig. Das dieses Thema noch viel größere Ausmaße hat, war mir zwar bewusst, aber intensiv mit beschäftigt habe ich mich so gesehen noch nicht. Ich denke dieser Roman rüttelt beim Leser nochmal einiges auf, und man kommt automatisch ins grübeln, wie man auch als einzelner kleiner Mensch, eigentlich viel bewirken kann.


Mein Fazit

Nachhaltig und mit top-aktuellen Themen erzählt. Themen, die derzeit immer irgendwie verdrängt werden zwischen Flüchtlingspolitik und Neuwahlen.

Kann ich sehr empfehlen!

Über Jens Steiner kann man sich hier auf seiner Homepage weiter informieren


Gewinnspiel

Ist die Weiter/Wiederverwertung für euch im Haushalt ein Thema?  Begründe

Bewerbung bis einschließlich 13.08. möglich
Gewinne

Gewinnt eines von insgesamt 3 Büchern „Mein Leben als Hoffnungsträger“ von Jens Steiner in Print

Teilnahmebedingungen
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.
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  1. Hallo,
    ja ich achte schon darauf das ich nicht so viel eingepackte Wäre kaufe. Ich finde es auch total schlimm das z.B. Gurken im Supermarkt noch in Folie sein müssen. Das vernichtet Herstellungsbetriebe und Ware.
    Auch beim Mineralwasserkauf hole ich Mehrwegkisten und überlege mir so ein Sprudelsystem anzuschaffen.
    Wir müssen doch ein wenig an die Menschen denken denen wir unsere Welt hinterlassen.

    Liebe Grüße Sonja

  2. Hallöchen.
    Durch mich als Kreativ Liebhaberin und meiner Bastelkreativen Tochter ist dies ein Thema!
    Da werden gerne Papierrollen,Becher,Gläser und anderes immer zum Basteln verwendet-hinzukommen auch immer Naturmaterialien aus denen wir schon die schönsten Dinge gezaubert haben!
    VLG Jenny

  3. Hey!

    Ja natürlich!!! Die weiter und wiederverwertung ist ein sehr wichtiges thema bei uns!
    Wir versuchen nachhaltig zu leben, so wenig wie möglich weg zu schmeißen usw.
    Ein thema dass eigentlich alle interessieren sollte und sich alle zu Herzen nehmen sollten!!!!
    Auch in der schule gehört es meiner Meinung nach mehr implementiert!

    Liebe grüße Carina

  4. Das Buch klingt sehr lesenswert, landet auf jeden Fall auf meiner WuLi.
    Ich achte so gut es geht, auf Nachhaltigkeit. Altes Trinkwasser verwende ich wenigstens noch zum Blumengießen, ich nehme immer Stofftaschen mit zum Einkaufen, um keine Plastiktüten nehmen zu müssen und wenn es doch nicht anders geht, verwende ich diese wieder als Mülleimertüten weiter.
    Essen wird nur dann weggeworfen, wenn es verdorben ist, aber es gibt viele Sachen, die trotz Überschreitung MHD noch gut sind, die werden auch verwendet, sofern noch gut und Reste immer zuerst aufgegessen.
    Auch bei anderen Sachen versuche ich sparsam umzugehen: Licht nicht unnötig brennen lassen, Wasserhahn nicht länger als nötig laufen lassen usw.
    Aber es gelingt nicht immer. Schon die verpackte Biogurke im Supermarkt und die Plastikverpackungen für Obst und Gemüse regen mich auf, die kann man schwer umgehen. Beim losen Gemüse kommt man meist um die dünnen Plastiktüten kaum herum. Bei Bananen oder nur 2 Paprika verzichte ich drauf. Die muss die Kassiererin so auf die Kassenwaage legen, aber wenn man viele Äpfel kauft, ist es schwer, dies ohne Tüte zu tun. Eigene Behälter schleppt man ja doch dann nicht ständig mit bzw. werden im Markt oft nicht akzeptiert.
    Aber es schockt mich auch, dass viele Leute in meiner Umgebung die „ist doch eh egal“/“Nach mir die Sintflut“-Einstellungen haben. Mann kann es nicht perfekt machen, aber wenn jeder einen kleinen Teil dazu beiträgt, die Welt besser zu machen, wird sie auch besser.

  5. Hallo,
    ich versuche so wenig wie möglich Lebensmittel wegzuwerfen und es tut mir immer weh, wenn ich doch etwas wegwerfen muss. Es wird alles möglichst verwertet und ich mache auch viel ein. Ich darf auf der Streuobstwiese eines Freundes mich am Fallobst bedienen und freu mich auch dieses Jahr wieder darauf. Außerdem kaufe ich möglichst saisonal und regional ein. Und hey, wir müssen im Winter keine Erdbeeren kaufen – außerdem schmecken die dann eh nicht.
    Ich trinke seit Langem vorrangig Leitungswasser; nur für Gäste habe ich ein paar Flaschen Mineralwasser.
    Was ich auch gar nicht mag, wenn Leute einfach ihren Verpackungsmüll fallen lassen und alles „zumüllen“, auch wenn der nächste Mülleimer ganz in der Nähe steht – und wenn nicht, na, dann nehme ich meinen Müll eben mit.

    Liebe Grüße, Jutta

  6. Jeder von uns sollte seinen kleinen Beitrag dazu leisten, weniger Müll zu produzieren.
    Natürlich könnte man jetzt sagen, dass wir kleinen Endverbraucher eh nicht viel ändern können, wenn selbst die grossen Konzerne Unmengen von Müll weiter produzieren.

    Aber wenn wir nicht langsam mal anfangen, werden unsere Kinder und Enkelkinder keine saubere schöne Erde mehr haben.

    Ich trenne bei uns den Müll sehr genau und achte auch auf weniger Wasserverbrauch.Alte Handys kamen zurück an den Hersteller und auch Batterien werden gleich wiederaufladbar gekauft und fachgerecht entsorgt, wenn sie nicht mehr funktionieren.
    Putzmittel braucht es auch nicht in Hülle und Fülle und auch da kann man etwas darauf achten, was man sich zulegt.

    Diese Dinge können zwar nicht direkt die Welt verändern aber alles ist besser, als gar nix zu tun.

  7. Hallo,

    ich achte beim Einkaufen von Lebensmitteln viel mehr als früher darauf nie zu viel einzukaufen und möglichst wenig wegzuwerfen. Ich nutze Foodsharing, hole mir aus öffentlichen Fairteilern Sachen und bringe da auch mal was hin, was wir nicht (mehr) essen.
    Wenn ich Sachen ausmiste, spende ich sie oder bringe sie zu einer öffentlichen Give Box, damit sie ein neues Zuhause bei jemandem finden, der sie noch gebrauchen kann.

    Gruß Anette

  8. Hallo,

    ja auf jeden Fall ist das ein Thema, da ich finde, dass man unseren Planenten schonen muss… ich versuche möglichst wenig Müll zu produzieren und wir verwenden oft Reste etc. zum basteln 😉

    LG

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