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3 Sterne | Krimi & Thriller

[Rezension] Die Kinder – Wulf Dorn

3. September 2017

Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Allgemeines zum Buch

 

  • Preis: 16,99€
  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag
  • erschienen am: 4. September 2017
  • ISBN-10: 3453270940
  • ISBN-13: 978-3453270947
  • Sterne 3/5

 

 


Klappentext
Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.


Autor
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. Seine Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Die Faszination für das Unheimliche und Geheimnisvolle führte ihn zunächst in das Horror-Genre, ehe er die Spannbreite des Thrillers für sich entdeckte. Sein 2009 erschienener Debütroman Trigger wurde ein internationaler Bestseller. Auch seine weiteren Romane sind inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt. Dorn war zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig. Dort schulte er zunächst als Arbeitstrainer Patienten in Büroberufen, ehe er in die psychiatrische Versorgungsforschung wechselte und an einem EU-Projekt zur beruflichen Reintegration mitwirkte. Danach vermittelte er als Jobcoach psychisch kranke Menschen ins Berufsleben. Diese Begegnungen mit menschlichen Schicksalen und Dorns Interesse an psychischen Phänomenen spiegeln sich in vielen seiner Geschichten wider.
Heute lebt er als freier Autor mit seiner Frau und einer Glückskatze in der Nähe von Ulm.


Cover
Minimalistisch aber klasse. Das dunkle dominiert, bei dem Genre aber auch nicht unüblich und sehr passend. Die Kinder sind schematisch dargestellt, man erkennt sie nicht genau, sie halten sich an den Händen und bilden eine lange Kette. Man wundert sich, was es damit auf sich hat.

Der Titel ist in leuchtendem Rot gehalten und springt ins Auge!


Meine Meinung
Dieses Buch sah ich mehrmals und wurde jedes Mal neugieriger auf den Inhalt. Es ist, vom Design her, genau mein Beuteschema. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich die Möglichkeit bekam, es rezensieren zu dürfen.

Laura Schrader wird blutüberströmt auf einer einsamen Landstrasse in Ihrem Wagen aufgefunden. In Ihrem Kofferraum befindet sich die Leiche eines Kindes. Was ist geschehen? Warum redet Laura wirres Zeug, was niemand versteht? Ist es der Schock? Traumatisches Erlebnis was sie nicht mehr ganz zusammen bekommt? Die Ermittler sind ratlos und ziehen einen Psychologen hinzu. Aber das was hier nach und nach ans Tageslicht kommt, hat auch er in seiner Laufbahn bisher nicht erlebt.

Die Hauptprotagonistin in diesem Thriller ist Laura, eine junge Frau, die es nicht immer leicht hat, eigentlich nur mal in Ruhe entspannen mag. Doch irgendwie kommt alles anders als sie denkt. Ich kann sie mir nicht wirklich vorstellen muss ich gestehen, irgendwie habe ich kein Bild vor Augen, die Beschreibung von ihr könnte detailreicher sein. Die anderen Protagonisten sind auch eher verschwommen, das finde ich recht schade, da ich mir alles gerne bildlich vorstellen mag, was hier in diesem Fall nicht möglich war.

Der Schreibstil ist recht flüssig, Kapitel haben eine ansprechende Länge. Die ersten Kapitel haben es in sich. Man ist gefesselt, die Spannung von der ersten Seite kontinuierlich vorhanden und man mag es nicht beiseite legen. Das Thema ist mal was ganz anderes, kein Abklatsch wie in manch anderen Büchern die sich irgendwie oft wiederholen.

Doch leider bleibt dieser Pegel nicht oben und flacht ab, ich hatte zeitweise etwas Mühe der Handlung zu folgen. Manches war mir zu abstrakt, das finde ich echt schade da ich mir mehr erhofft hatte.

Die Ereignisse die geschehen sind warn mir zu unrealistisch, nicht nachvollziehbar, eher Richtung Fiction. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich es eher nicht gelesen, da ich dies nicht mag. Leider gab es keinen hinweis darauf. Aus diesem Grund werde ich auch Sterne abziehen.

Trotz allem werde ich schauen dass ich weitere Werke dieses Autor lesen kann da der Schreibstil toll war.


Sterne
***

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