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[Rezension] Blackbird – Anna Carey

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Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: cbt (10. November 2014)
ISBN-10: 357016327X
ISBN-13: 978-3570163276
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis 16,99€
Meine Wertung: 2/5
Verlag: cbt


Klappentext

Mit Geld kann man alles kaufen. Auch dein Leben.
Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt. Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals für möglich gehalten hat.

LESEPROBE

Autor

Anna Carey war Geschenkeverpackerin, Nanny, eine schreckliche Cocktail-Bedienung, Möbelverkäuferin und Lektorin. Sie hat an der New York University promoviert und einen Abschluss in Creative Writing vom Brooklyn College. Dort erhielt sie auch 2009 den Himan Brown Award. Ihre Bücher wurden bisher in neun Ländern veröffentlicht. Anna Carey lebt zurzeit in Los Angeles, wo man sie beim Schreiben, Lesen und Kritzeln an der riesigen Schiefertafel in ihrer Küche finden kann.

Meine Meinung

Das
Cover von diesem Jugendthriller finde ich sehr ansprechend gestaltet.
Die Farbe pink ist recht dominant und harmoniert wunderbar mit dem
grau und schwarz. Vorne auf ein Bild, als ob man durch ein Visier
schaut. Im Hintergrund erkennt man eine Straßenkarte, aber man weiß
nicht, aus welcher Stadt sie stammt. Ein kleiner Vogel rundet das
ganze Bild noch ab. Mal sehen welche Rolle er später spielen wird.
Besonderes Augenmerk legt man hier auch auf den Buchschnitt, dieser
hat nämlich den gleichen pinken Farbton und fällt einem somit
sofort ins Auge. Definitiv sehr interessant und macht neugierig auf
den Inhalt.
Ein
Mädchen ohne Namen, sie erwacht auf den Gleisen einer U Bahn Station
in Los Angeles und kann sich weder erinnern wer sie ist, woher sie
kommt oder wie sie dorthin gekommen ist. Doch eins hat sie sehr
schnell herausgefunden: Man versucht sie zu töten! 
Nur
wieso? Was hat sie getan um gejagt zu werden? Wem kann Sie nun
vertrauen? Dem Jungen, den sie zufällig im Supermarkt trifft? Diese
Fragen tauchen auf und man erwartet beim lesen, dass man eine Lösung
präsentiert bekommt. 
Der
Schreibstil dieses Buches ist recht speziell und ich habe eine ganze
Zeit gebraucht, um hinein zu kommen. Es wird aus der Sicht der 2.
Person geschrieben und führte, gerade zu Beginn, zu Verwirrungen.
Einiges wiederholt sich dadurch und erschwert das lesen.
Ebenso
fehlte mir die Tiefe in diesem Buch. Einiges zog sich ungemein in die
Länge, Dinge wiederholten sich, man wartete die ganze Zeit auf die
ultimative Spannung, die bei mir erst sehr spät, knapp die letzten 40
Seiten, kam. Sehr schade, da die Idee hinter dem Buch recht gut ist,
es aber an der Umsetzung scheiterte. 
Das Ende war dann überraschend,
trotz allem, das bei weitem nicht alle Fragen geklärt worden sind.
Aber es soll ja eine Trilogie werden, denke dann erfährt man mehr
über „Sunny“ und Ihren Begleiter. Wobei ich aber ehrlich
befürchte, wenn die anderen beiden Bände sich ebenso in die Länge
ziehen wie der Auftakt, man alles streichen würde was doppelt ist
oder in die Länge gezogen wurde, die Story locker in ein Einzelband
gepasst hätte.
Fazit

Idee gut, Umsetzung nicht ordentlich ausgeführt. Vieles recht langatmig und somit meine Erwartungen nicht erfüllt

Sterne

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[Rezension] Träume der Finsternis

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Preis: 3,99€
Einband: Ebook
Seitenanzahl: 221
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 2/5
Reihe:-
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60076-6

Klappentext
Dagny und Dhelia sind wie Sommer und Winter, Tag und Nacht, Verstand und Gefühl. Niemand würde auf den ersten Blick vermuten, dass die beiden 17-Jährigen Zwillingsschwestern sind, und doch sind sie so unzertrennlich und einander zugehörig wie die Elemente, die sie verkörpern: Licht und Schatten. Erst als Dhelia dem undurchsichtigen Mo begegnet und ihm langsam zu vertrauen beginnt, zerbricht das gute Verhältnis zwischen den beiden Schwestern. Denn Mo ist ein Dämon, ein Traumwandler, noch dunkler als Dhelia selbst, und Dagny traut ihm nicht über den Weg. Schon gar nicht, seit sie von der Prophezeiung weiß…
Hier geht es zur Leseprobe
Zur Autorin
Annika Dick wurde am 23. Februar 1984 geboren und nennt noch heute das Nordpfälzer Bergland ihre Heimat. Nach dem bestandenen Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und arbeitet heute in der IP-Abteilung einer Wirtschaftskanzlei. Das Erzählen und Niederschreiben von Geschichten hat sie seit ihrer Kindheit nicht losgelassen. In den letzten Jahren präsentierte sie ihre Prosa vor allem in Anthologien, während sie ihren Debütroman „Träume der Finsternis“ beendete.
Meine Meinung
Mh ich bin gar nicht so sicher wie ich dieses Mal die Rezension schrieben soll 🙁 So hat mich der Klappentext doch sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Aber meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

Dagny und Dhelia, zwei Schwestern wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Die eine verkörpert das Licht, die andere die Dunkelheit. Die beiden halten das Gleichgewicht der Erde in ihren Händen.
Bei der Großmutter aufgewachsen hatten sie eine behütete Kindheit mit normalen Höhen und Tiefen. Ihre Mutter haben sie seit Jahren nicht gesehen und auch keinerlei Kontakt zu ihr gehabt. Doch das soll sich bald ändern als eine der Schwestern einen Brief erhält und sich mit ihr treffen will. Doch ist das eine so gute Idee?
Mo ist ein Dämon, ein sogenannter Traumdämon und ist immer an der Seite von Dhelia. Doch welche Absichten hat er? Meint er es gut mit ihr oder missbraucht er ihr Vertrauen für seine Zwecke?

Charaktere waren liebevoll ausgearbeitet und man kann sich gut mit Ihnen identifizieren. Sie haben normale Macken und Ansichten die man in diesem Alter auch erwartet. Geheimnisse die sie nicht preisgeben, über Gefühle wird nicht gesprochen und auch Streitigkeiten zwischen den Geschwistern sind etwas normales. Doch das ist es nicht was für mich ein Buch ausmacht da dies Alltag ist.

Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht der Geschwister, hat dies auch mit Kapitelname deutlich gemacht.

Obwohl die Idee hinter dem Buch gar nicht so schlecht ist kam ich nicht wirklich hinein. Es war mir zu flach geschrieben, habe die ganze Zeit auf den Spannungspegel und dieses gewisse Etwas gewartet. Das kam zwar noch, aber viel zu spät und ich hatte eigentlich keine große Lust mehr es weiter zu lesen. Ich erwarte den ultimativen Lesekick schon zu beginn. Direkt was geheimnisvolles, unerwartetes was mich stocken und das Buch nicht mehr weglegen lässt.

Fazit
Der Klappentext hörte sich super an. Aber leider hat mich das Buch nicht in seinen Bann gezogen.

Sterne

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[Rezension] Liebe kann man nicht googeln – Julia K. Stein

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Preis: 9,99€ [D, Buch]
Einband: broschiert
Seitenanzahl: 440
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung: 2/5
Reihe: –
Verlag: Gmeiner Verlag
erschienen am: Februar 2014
ISBN: 9783839214916


Lena ist 33 Jahre und ganz frisch Single. Sie schreibt für das Frauenmagazin »Grace« – jedenfalls wenn sie nicht gerade googelt, im Internet shoppt oder Facebook durchkämmt. Um ihren Traummann Björn zu beeindrucken, muss eine neue Lena her: eine ernsthafte Journalistin mit perfektem Styling, die Bergsteigen liebt statt Blaubeer-Muffins. Leider hat diese Frau nichts mit der echten Lena gemein. Björn verliebt sich dennoch in sie, aber wie lange kann das gut gehen? Hat Lena ihre Chance vergoogelt?

Julia K. Stein wurde im Ruhrgebiet geboren. Sie hat Philosophie studiert, über Literatur promoviert und viele Jahre in den USA gelebt. Aus eigener Erfahrung und den Gesprächen mit ihren internetsüchtigen Freundinnen entstand die Idee zum Roman »Liebe kann man nicht googeln«. Zuvor hat Julia K. Stein Sachbücher, Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht.

Das Cover finde ich absolut Klasse. Es passt perfekt zu dem Inhalt des Buches und in die heutige, moderne Zeit. Aufgebaut ist es wie ein Smartphone oder I Pad, man schaut auf jeden Fall genauer hin. Rosa Hintergrund mit Herzen in einem dunkleren Ton, inhaltlich sehr passend. Der Titel des Buches gut abgehoben auf einem weißen Hintergrund!

Die Charaktere in diesem Roman kamen mir ehrlich gesagt ein wenig oberflächlich und naiv vor. Sehr klischeehaft und nicht unbedingt an der Wirklichkeit. Obwohl, solche Personen gibt es glaube ich auch im real Life und man schüttelt dann nur mit dem Kopf. Eine Frau in dem Alter sollte eigentlich wissen was sie will und nicht handeln ohne nachzudenken. Jedenfalls wurde ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm, konnte mich nicht in sie hinein versetzen.

Der Schreibstil dieses Buches ist schon ein wenig außergewöhnlich. Aufgebaut wie ein Blog, also mal lange, mal kürzere Abschnitte. Immer mit Uhrzeit bzw. Datum versehen. So kann man schön verfolgen, an welchen Tageszeitpunkt man sich gerade befindet. Geschrieben aus der Sicht von Lena wird man in die Geschehnisse eingeführt. 
Sie versucht einen Blog zu schreiben, macht dies auch während der Arbeitszeit, fühlt sich unnahbar und das ihr keiner was kann. Lena versucht mit einigen Möglichkeiten den Mann Ihrer Träume, Björn, für sich zu gewinnen, tappt jedoch von einem Fettnäpfchen ins nächste hinein.
Was als lockerer Roman mit gewissen Spannungpotential begann, wurde nach kurzer Zeit doch ein wenig anstrengend. Viele Passagen zogen sich doch sehr in die Länge, lange Zeit geschah nichts fesselndes, man überlegte immer nur, nein so blöd kann sie doch einfach nicht sein. Das erschwerte das Lesen doch zeitweise schon sehr und ich kämpfte mich „Blogeinträge“ lang durchs Buch, war nicht wirklich traurig als es zu Ende war.
Das einzig wirklich tolle was mir an diesem Buch gefällt ist das Cover.

Ein Buch, von dem ich mir mehr versprochen hatte!

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