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Beautyful Liars – Verbotene Gefühle von Katharine McGee

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  • Preis: 17,00€
  • gebundene Ausgabe
  • Verlag: Ravensburger
  • erschienen am: 27. August 2017
  • ISBN 13: 978-3473401536
  • Seiten: 417
  • Sterne 4/5

 

Klappentext
Manhattan, 2118: Im Penthouse des höchsten Gebäudes der Welt feiern die Reichen und Schönen eine rauschende Party. Für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Die wunderschöne Avery, die intrigante Leda, die verführerische Eris, die verzweifelte Rylin, der ehrgeizige Watt – einer von ihnen wird den Abend nicht überleben.


Cover
Hier wirkt Glamour mit einem Tick Verträumtheit oder ist es eher Verzweiflung. Die herausstechenden Farben spielen auf jeden Fall mit meiner Aufmerksamkeit.


Meine Meinung
Beautiful Liars – Der Titel ist in diesem ersten Band „Verbotene Gefühle“ wohl Programm.  Die Geschichte von Avery ist nicht einfach zu erklären. Sie spielt im Jahr 2118 in New York, doch dies ist schon lange nicht mehr die Welt die wir heute kennen.

Technologie hat uns das meiste an Arbeit abgenommen, zumindest wenn man genügend Geld hat. Wohnorte sind noch viel klarer in Schichten eingeteilt und Handys schier überflüssig.  Doch in einer Welt voller Machtmetropolen, ist es nun einfacher in ihr zu Leben?

Katharine McGee geht es in diesem Roman um Intrigen, Gleichheit und Überheblichkeit. In ihrem ersten Band denkt man hier zuerst sie beschreibt die verschiedenen Personen und bindet Nebenfiguren geschickt mit ein. Doch nach einer Weile merkt man wie man eine Stadt betritt, als wenn man auf einer Party Leute kennen lernt und sich vernetzt, man ist in den Zeilen mittendrin. So bekommt man einen tollen Einblick in die doch sehr unterschiedlichen Charaktere.  Mir persönlich ist jedoch durch die Vielzahl jener einfach ein wenig Tiefe abhanden gekommen. Hätte ich mich doch gerne mit machen Figuren intensiver beschäftigt.

Ein wenig übermächtig fand ich auch das Verhältnis zum Drogen/Alkohol-Konsum. Der Roman hat keine fantastischen Elemente und auch wenn mir hier die Punkte zu einem dystopischen Ansatz fehlen, würde ich ihn doch auch hier einordnen.  Für mich ist das Jahr 2118 einerseits nachvollziehbar dargestellt und doch merkt man das der Fortschritt auch viel kaputt machen wird.

Der Fall zwischen den Gesellschaftsschichten hat mich wirklich erdrückt beim Lesen, die Vorstellung das wir nicht weit davon entfernt sind und uns eigentlich nur die Technik noch im Weg steht.

Ich würde sagen das dieser Roman in Romantic Thrill einzuordnen ist für Jugendliche ab ca 14 Jahren. Leser sollten Interesse haben verschiedene Blickwinkel zu betrachten und die Neugier diesen vielleicht ein wenig zu verschieben.

Deswegen gibt es von mir gute 4 Sterne, der WOW Effekt hat mir hier dann doch gefehlt, tut dem Lesespaß aber keinen Abbruch

 

Sterne
****

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