Herzlich Willkommen zum
Leser – Interview
mit Sandra Regnier
© Sandra Regnier
In den Lesenswerten Buchreihen vor einigen Wochen konnten die Leser der Autorin einige Fragen stellen. Diese und die dazugehörigen Antworten möchten wir euch nicht vorenthalten!

Lienne:
Wenn
du Zeit findest, was liest du am liebsten?

Jugendfantasy.
Ehrlich. Und Liebesromane. Alles, was so herrlich romantisch ist.
Tagsüber ist es so hektisch und anstrengend. Ich möchte bei einem
Buch wenigstens in etwas heiteres und liebevolles abtauchen.
Astrid:

Wer
sind deine ersten Probeleser?



Meine
Tochter. Sie ist 15. Und eine Freundin, die nach Italien gezogen ist,
weshalb ich nicht mehr so schön mit ihr plotten kann. Und die beste
Freundin meiner Tochter darf auch ihren Senf dazu abgeben.
Verena
normalistlangweilig:

War
Geschichte in der Schule ein Lieblingsfach? Oder nur so als
Interesse?



Nein.
Es war stinklangweilig. Im Grunde drehte sich ja alles nur um die
Politik von Früher, die veraltet war und den dazugehörigen
Jahreszahlen. Sozialkunde andererseits hat mir viel Spaß gemacht.
Das ist heutige Politik und das fand ich und finde ich nach wie vor
spannend.
Carola
K-N:

Ich
warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung von “Schauspieler küssen
anders”. Könnte 2016 damit zu rechnen sein?



Vielleicht
Stephie:

Woran
arbeiten Sie als nächstes?



Es
ist eine Fantasy Trilogie. Aber sie spielt im Hier und Heute und in
England.
Pia:

Woher
nimmst du deine tollen Ideen? Wie gestaltest du die Zeit, in der du
nicht an deinen Büchern schreibst?



Ich
wohne in der Vulkaneifel. Ich muss nur vor die Tür gehen und finde
mich in Wäldern, auf Wiesen, vor Raubritterruinen und Kraterseen. Da
fällt es leicht, sich Fantastisches auszudenken.

Die
andere Zeit verbringe ich damit, unseren Haushalt zu führen, die
Kinder von A nach B zu kutschieren und meine beiden anderen Jobs zu
erledigen.
Sinita
tells:

Wann
haben Sie angefangen Geschichten zu schreiben? Und was haben Sie als
erstes geschrieben?



Mit
elf habe ich begonnen, Geschichten aufzuschreiben. Meine erste
Geschichte handelte von etwas, das wir mit allen Kindern in unserer
Straße gespielt haben. Die Abenteuer der von Weden und Mauz – ein
mittelalterliches Familiendrama.
Nadine:

Ich
bin ein totaler Fan der Pan Trilogie. Mich würde ja mal
interessieren, welches ihr Lieblingscharakter ist? Und woher die Idee
zur Geschichte kam?



Das
ist schwer. Das ist genauso, wie wenn man als Mutter gefragt würde:
Welches deiner Kinder hast du am liebsten. Ich mag alle. Sogar
Felicity Stratton.
Die Idee war schon ganz lange da. Aber dabei
waren die Protagonisten Erwachsene (Fay war schon Lehrerin). Martina
André riet mir dann, einen
Jugend-Fantasy Roman zu schreiben.
Dann habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und es abgeändert.
Yvette
H.:

Auch
ich bin ein Fan der Pan-Trilogie und meine Frage wäre: Woher hast du
die Ideen für die Namen deiner Protagonisten?



Lee
hieß zuerst Eamon. Der Name gefiel mir so gut für einen Elfen. Aber
dann erschien Elfenmagie und der Typ hieß Eamon. Also griff ich zu
Plan B und kramte aus der Liste meiner Wunsch-Jungen-Namen für
unsere Söhne. Darauf stand Leander. Voilà.
Regina
alias Leserin71:

Wieviele
Stunden am Tag schreiben Sie und wo? Gibt es eine spezielle
Schreibumgebung? Oder schreiben Sie, wann und wo Ihnen etwas
einfällt?



Ja,
ich schreibe überall, wenn mir was einfällt und ich einen Block und
Stift in Reichweite habe.

Mittlerweile
sind es viele Stunden am Tag, die ich mich mit meinen Romanen
beschäftige.
Claudia
Kolberg:

Welches
sind Ihre Lieblingsautoren? Oben haben Sie geschrieben eine handvoll
😉 Und ich mags genau wissen *kicher*



Kerstin
Gier ist auf alle Fälle an der Spitze. Ich lese auch sehr gern
Rebecca Gablé und J.K.Rowling. Anne Golon gehört auch dazu.
Rebecca
Reiss:

Was
kommt beim Schreiben zuerst, die Geschichte oder die Charaktere?



Das
kann ich nicht auseinanderhalten. Am Anfang ist eine Idee und wenn
man die entwickelt, entwickeln sich die Charaktere automatisch mit.
Sonja
alias Vielleser18:

Warum
haben Sie 20 Jahre gebraucht, um diese Geschichte zu schreiben ? Hat
die Geschichte beim Schreiben ein Eigenleben entwickelt ?



Ich
habe nicht 20 Jahre daran geschrieben. Ich habe die erste Fassung VOR
20 Jahren geschrieben. Die wurde dann immer mal wieder aufgemöbelt
und die letzte Fassung war von 1999. Da gab es auch noch kaum Handys.
Deswegen wurde sie wieder komplett überholt.
Anonym:

Kann
das Buch mit der Reihe von Diana Gabaldon mithalten?



Vielleicht
sollte man das besser die Leser fragen … 
Yvonne:

Ist
das Genre, in dem Sie schreiben auch ihre eigenes Lieblingsgenre als
Leserin? Könnten Sie sich vorstellen in einem Genre ein Buch zu
schreiben, dass Sie selbst überhaupt nicht lesen mögen?



Ja.
Definitiv. Und ja, ich könnte mir auch noch ein anderes Genre
vorstellen. Liebesromane schreibe ich ja (Schauspieler küssen
anders) aber historisch wäre noch was drin und sollte ich mal in die
Richtung Krimi tendieren, wird es ein blutrünstiger Thriller. Mal
sehen. Ich habe ja gerade erst angefangen.
Julia
Lotz:

Wenn
Sie an einen Ort in der Vergangenheit springen könnten, wäre es
dann auch das Frankreich des 17, Jahrhunderts oder wäre es ein
anderer Ort/eine andere Zeit?



Ja!
Paris und Versailles wären toll. Aber viel lieber würde ich mir
hier meine Heimat vor einhundert Jahren anschauen. Sehen, wie und wo
meine Großeltern aufwuchsen. Das Freilichtmuseum Kommern ist für
mich eine einzige Inspiration.
Katja
W. :

Eigentlich
werden im Impress Verlag die Bücher ja größtenteils nur als E-Book
verlegt. Daher würde ich gern wissen was das für ein Gefühl war,
als der Carlsen Verlag die “Pan”-Trilogie dann auch als
Taschenbuch veröffentlicht hat.
Ist dies für für “Die
Stunde der Lilie” vielleicht auch schon geplant?



Genial.
Einfach ein wunderbares Gefühl. Und für „Die Stunde der Lilie“
kann ich das noch nicht sagen.
Serpina:

Hallo,
gibt es ein Genre, welches du gerne mal schreiben möchtest, dich bis
jetzt aber noch nicht getraut hast?



Vielleicht
der historische Thriller? Mal sehen.

Lea.is.reading:

Wieso
schreibst du gerade über Versailles im 17. Jahrhundert, wie bist du
darauf gekommen?



Dazu
hat mich damals die Angelique Reihe von Anne Golon animiert. Ich
liebe diese Bücher. Eines muss ich immer einmal im Jahr lesen.
Meistens werden es mehr. Und das seit ich dreizehn Jahre alt bin.
Ka-Sas Buchfinder sagt “Vielen Dank”
für eure tollen Fragen und und die dazugehörigen Antworten von 
Autorin Sandra Regnier