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[Interview] Tanja Bern im Interview

| 35 Kommentare

 

Herzlich Willkommen!
Heute haben wir auf unserem Blog die Autorin Tanja Bern zu Gast.
Passend zur Blogtour von „Der Silberachat“ habe ich mir spannende Fragen überlegt, die Euch hoffentlich genauso  interessieren können, wie mich selbst.
Und weil es so schön ist, habt Ihr am Ende des Beitrags die Chance, der Autorin Eure Frage zu stellen.
In den kommenden Tagen nehmen wir Euch mit auf eine tolle, magische Reise, die zum eintauchen einläd.
Wir freuen uns auf Euren Besuch 🙂

Liebe Tanja,
Vielen Dank das Du Dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Erst vor einigen Tagen habe ich Dein neues Buch beendet und bin sehr angetan davon.
Doch stell Dich erstmal kurz vor:
© Tanja Bern
Tanja: Ich lebe im Ruhrgebiet
und bin auch hier aufgewachsen. Ich liebe es naturverbunden und bin sehr froh,
dass ich mit meiner Familie in einem ruhigen Stadtteil wohne, wo sehr viel Grün
ist. Ich liebe Tiere, bin mit Hunden aufgewachsen, habe jetzt aber drei Katzen
und reite seit etwa einem Jahr. Bücher waren für mich schon immer etwas sehr
Besonderes, meine persönliche Flucht aus dem Alltag. Doch schon als Jugendliche
reichte mir das nicht, weil mir unzählige Figuren und Geschichten im Kopf
herumspukten. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hatte ich keine Wahl mehr, ich
musste beginnen zu schreiben. Da waren zu viele Ideen, Gefühle, Personen und
Welten, die auf diese Weise hinaus wollten. Eines haben meine Storys alle
gemeinsam. Eine Liebesgeschichte ist immer darin verwickelt, egal in welche
Richtung ich gehe.
“Fluchjuwel – Der
Silberachat” ist ja erst kürzlich im Bookshouse Verlag erschienen.

 

 

Wie genau ist dir die
Idee zu diesem Buch entstanden?
 

  • Preis: 2,99€
  • digital
  • Seiten: 304
  • Verlag: Bookshouse
  • erschienen am: März 2016
  • ASIN: B01BI2VZI4
  • Fantasy Romance
  • Band 1
Tanja: Das Projekt ist
damals tatsächlich als eine Art Heftroman konzipiert worden. Es wurden in einem
Publikumsverlag kurze Mystery-Romane gesucht, wo Hexen, Elfen, Engel, Vampire
usw. drin vorkommen sollten. Das reizte mich damals total und ich jonglierte
mit mehreren Ideen, bis Eva bei mir auftauchte und ich diese erste Szene mit
dem betrunkenen Kendric vor mir sah. Von da an entwickelte sich der Grundplot
fast wie von selbst. Leider verkaufte sich das Label zu wenig und bevor mein
Exposé richtig geprüft wurde, stampfte man die ganze Mystery-Idee im Verlag wieder
ein. Meine Agentur überlegte dann, aus den zwei kurzen Bänden einen geteilten
Roman zu machen, um es auch anderswo vorzustellen. Die Idee gefiel mir aber
nicht so sehr, denn „Der Silberachat“ und „Der Blutsaphir“ haben jeweils andere
Protagonisten und sind jeder für sich als Geschichte abgeschlossen. Ich wusste,
dass die Story sowieso viel mehr Potenzial hat, als nur für einen Heftroman.
Ich hatte mir ehrlich gesagt sowieso schon Sorgen gemacht, ob ich mit der
wenigen Seitenzahl auskommen kann. Jetzt hatte ich die Chance, „richtige“
Bücher daraus zu machen. Ich änderte das Exposé, es wurde neu vorgestellt und
Bookshouse hat binnen kurzer Zeit zugeschlagen. Beim Schreiben entwickelten
sich die Figuren sehr in die Tiefe, veranstalteten Aktionen, die ich überhaupt
nicht geplant hatte und offenbarten mir Geheimnisse, von denen noch nicht
einmal ich als Autor etwas wusste. Das machte das Schreiben ziemlich einmalig. Ich
bin also sehr froh über diese ungewöhnliche Entwicklung.
“Alben” in verschiedenen
“Arten” nenne ich es mal kommen in deinem Buch vor.

 

 

Beschreibe mir einen
typischen Alben aus deiner Sicht!
Tanja: Der Begriff kommt
ja eigentlich aus den alten deutschen Märchen. Es gefiel mir, mal etwas anderes
als Elfen oder Elben zu verwenden. Denn da hat man oft eine sehr gefestigte Meinung
im Vorfeld. Ich habe ein Albenvolk erschaffen, das in drei Teile gespalten ist.
Es gibt Nymphen, die sehr naturverbunden leben. Sie sind heilkundig und sehr
bodenständig.  Die weißen Feen sind
magisch und fast ein bisschen weltfremd auf den ersten Blick. Dafür lenken sie
gerne alles im Verborgenen. Die Hochelben besitzen eine besondere Magie, die
sich auf bestimmte Juwelen stützt. Sie gelten als ziemlich hochmütig. Sie alle
gehören zu den Alben und jeder meint eigentlich, sein Volk ist das Mächtigste.
Im Verlauf der Geschichte wird sich so manches anders entwickeln, als der Leser
und auch die Alben gedacht hätten. Kendric ist, bevor die Story beginnt, ein
perfekter Hochalbe gewesen. Von sich eingenommen, den Ränkespielen nie abgeneigt,
niemandem so wirklich treu, dennoch mutig und intelligent. Als er in die
Menschenwelt verbannt wird, nutzt ihm seine Magie, sein Wissen, sein gutes
Aussehen rein gar nichts. Das lässt ihn nachdenken. Als Eva in sein Leben
tritt, ist er längst ein anderer, dafür aber leicht depressiv, was sich schnell
legt. Einen typischen Alben gibt es glaub ich nicht. Sie wirkten auf mich alle
sehr tiefgründig und sie überraschten mich ständig. Immer wenn ich dachte: „Ha,
jetzt kenn ich dich aber!“, schüttelten sie mit dem Kopf und sagten quasi: „Du
hast keine Ahnung, Mädchen.“ Und das bekam ich dann zu spüren. Ich saß ein paar
Mal ernsthaft mit offenem Mund vor meiner Word-Datei, weil ein Charakter wieder
so ganz anders handelte, als ich es eigentlich vorgesehen hatte. Das machte das
Ganze sehr spannend.
Ein Silberachat ist nun mal
kein gewöhnliches Juwel, wie bist du auf genau diesen Stein gekommen? Hast du
in gewisserweise danach recherchiert? 
Tanja: Ich habe mich
zuvor sehr mit Edelsteinen und auch Halbedelsteinen beschäftigt. Ich hatte eine
bestimmte Vorstellung vom Aussehen her, fand aber nicht den perfekten Stein.
Zudem wollte ich etwas sehr Besonderes. Deshalb musste ich einen Mix aus
Realität und Fiktion erschaffen. Der Achat gefiel mir wegen seiner Zeichnung,
aber auch weil er so widerstandsfähig ist. Das zog mich irgendwie an. Die
Steine hießen anfangs auch Wunschjuwelen, aber ich merkte schnell, dass es rein
gar nichts mit Wünschen zu tun hatte, sondern es spielt immer ein Fluch eine
Rolle. Also benannte ich die ganze Dilogie um. Das ging zum Glück problemlos,
weil es zu dem Zeitpunkt noch kein Cover gab. Alles andere aus dem Buch kam
sehr instinktiv und ist wohl auch auf meine Liebe zu Halbedelsteinen begründet.
Ich mag sie einfach, habe auch eine kleine Sammlung. Im zweiten Teil gibt es
zum Beispiel einen Blutsaphir. Er ist etwas anders geartet als der Silberachat,
der genau in der magischen Form in Alveon vorkommt. Der Blutsaphir hingegen
wurde erst durch einen Fluch zu einem der Fluchjuwelen. Bei ihm habe ich einen
Saphir genommen, weil ich von Anfang einen blauen Stein mit roten Adern im Kopf
hatte.
Was fasziniert Dich an
einem Wolf?
Tanja: Ich bin wie schon
erwähnt mit Hunden aufgewachsen und liebe besonders die größeren Rassen, die
noch wolfsähnlich geblieben sind. Der Wolf an sich fasziniert mich aber schon
von jeher, ähnlich wie der Löwe. Es sind sehr intelligente, kraftvolle Tiere,
die im Rudel leben und eine strenge Hierarchie haben. Sie beschützen sich aber
auch gegenseitig, stehen für ihre Familie ein. Eva hätte auch eine Löwin sein
können, aber ich sah sie von Anfang an als Wolf. Sie hat da überhaupt keine
Kompromisse gemacht. Ich liebe diese Wildheit, die den Wölfen innewohnt. Trotz
der Hundezucht sind sie die Gleichen geblieben. Es gibt sie immer noch, denn
Hund und Wolf sind getrennt. Die Wölfe haben sich ihre Freiheit nicht nehmen
lassen. Ich liebe sie dafür, denn es ist ein winziges Stück alte Natur, die uns
noch geblieben ist.
Wenn ich nun mal ganz
zaghaft frage … Kannst Du schon etwas zu Band 2 verraten? Wann ist ET, welcher
Juwel wird eine Rolle spielen, kommen die gleichen Figuren drin vor?
Tanja: Band 2 wird „Der
Blutsaphir“ heißen und der ET ist für August geplant. Das Buch liegt auch schon
dem Lektorat vor. Das sollte also klappen. Kendric und Eva werden als
Nebenfiguren eine Rolle spielen, aber die neuen Protagonisten sind Darvin und
Sybil. Es beginnt mit der jungen Hexe Sybil Bellis, die nur einen Wunsch hegt.
Sie möchte endlich magische Fähigkeiten besitzen. Denn die Magie wurde in ihrer
Familie wegen eines dunklen Fluchs unterbunden. Nur ein Blutsaphir könnte dies
umgehen. Ohne den daran gebundenen Blutgeist ist der Juwel aber wirkungslos,
deshalb braucht sie Darvin von Moorfels. Der ist von ihrem Vorschlag nicht
gerade begeistert, denn Sybils eigene Urgroßmutter verfluchte ihn damals zu einem
Leben als Vampir. Natürlich verheimlicht Sybil ihre Herkunft. Trotzdem bleibt
Darvin misstrauisch, verweigert ihr zunächst seine Hilfe. Der jungen Hexe
bleibt nur ein letztes Mittel. Sie erpresst Darvin mit dem Silberachat, der für
ihn vielleicht Erlösung bedeuten könnte. Widerwillig lässt sich Darvin auf
dieses Unterfangen ein. Womit Sybil nicht rechnet, ist die Zuneigung, die sie
viel zu schnell zu dem Mann verspürt. − Die Geschichte wird in Alveon beginnen
und im weiteren Verlauf finden wir uns in Irland wieder. Wie schon gesagt,
werden Kendric und Eva auch eine Rolle spielen, genauso wie Fionn, der im
ersten Teil zu einem persönlichen Favorit von mir wurde.
Was magst Du gerne an
Fantasyromanen?
Tanja: Ach, ich brauche
beim Lesen meist diese andere, mystische Welt, um abtauchen zu können. Das
fasziniert und entspannt mich. Ich liebe diese phantastischen Figuren, die
Verwicklungen, die sich daraus ergeben. Es muss auch gar keine andere Welt sein.
Ich liebe es auch, wenn hier bei uns Wesen im Verborgenen leben, wir sie aber
nicht wahrnehmen oder erkennen. Es hat für mich einfach einen ganz besonderen
Reiz.
Was liest du derzeit?
Tanja: Ich wage es kaum
zu beantworten, denn ich bin eigentlich ein totaler Büchernarr. Aber ich bin
gerade in einer akuten Schreibphase für eine weitere Fantasy-Romance, die im
Oktober bei O‘Connell Press herauskommt. Und leider bringen mich in letzter
Zeit andere Romane aus dem Schreibfluss, deshalb begnüge ich mich mit Mangas,
Comics, Novellen oder Kurzgeschichten, die ich dann am Wochenende verschlinge.
Ich denke, am Samstag werde ich mich auf die Anthologie „Wellenküsse und
Sommerfunkeln“ von Knaur feelings stürzen. Es ist ausnahmsweise mal keine Fantasy,
aber Meer- und Strandgeschichten liebe ich sehr, weil ich den nordischeren
Meeren sehr zugetan bin. Aber es dauert dann immer recht lange, bis ich so eine
Anthologie ausgelesen habe, weil ich eben nur am Wochenende lese. Ich freue
mich aber schon sehr auf den vierten Teil der Jahreszeiten-Reihe von Jennifer
Wolf. Für Tagwind lasse ich mich sogar aus dem Schreibfluss schmeißen.
Meine abschließende Frage
wäre, was bedeutet Dir das Schreiben?
Tanja: Es ist meine
Leidenschaft, meine Liebe, mein Beruf. Das zu vereinen ist manchmal gar nicht
so einfach, denn ich sehne mich immer nach dem Schreiben, aber ich kann zurzeit
nie sagen: „Ach, heute mache ich mal eine Pause.“ Da ich mich zumindest im
ersten Halbjahr noch an zwei Deadlines halten muss, kann ich mir diese Freiheit
nur am Wochenende gönnen. Manchmal widerstrebt es mir, schreiben zu „müssen“.
Ich kriege manchmal dieses Muss-Gefühl nicht aus dem Kopf. Dann habe ich eine
sehr lange Anlaufzeit, einfach, weil ich dieses Gefühl überwinden muss. Und auf
einmal packt mich die Story und alles andere ist vergessen. Früher habe ich
auch im Urlaub geschrieben, das tue ich mittlerweile nicht mehr, denn da nutze
ich wirklich die Zeit, um wieder aufzutanken. Das hat zur Folge, dass ich wie
eine Wilde überall Notizen hin kritzele und ich richtig Sehnsucht kriege. Nicht
direkt nach dem Tippen, aber nach den Figuren, den Welten, diesem Rausch, der
mich ab und zu überfällt. Das Schreiben ist schon immer wie eine Art Atmen für
mich gewesen. Ich würde regelrecht ersticken, wenn ich meine Schreibgedanken
alle festhalten würde. Für eine gewisse Zeit geht es, manche Szenen halte ich
mit Absicht fest, weil ich sie so liebe, sie immer wieder im Kopf sehen möchte.
Aber früher oder später muss jede Lieblingsszene, jede Lieblingsfigur
geschrieben werden, denn nur so leben sie wirklich. Meine Lieblinge unter den
Figuren sind so oder so immer irgendwie bei mir. Zum Glück! Es mag sich
wirklich komisch anhören, aber das ist wie eine zweite, imaginäre Familie, die
in meinen Gedanken überaus lebendig ist.
Vielen Dank das Du dich
meinen Fragen gewidmet hast, gerne kannst du noch etwas abschließend zu deinen
Lesern sagen.
Tanja: Ich möchte euch danken.
Ihr taucht in meine Welten ein, leidet, lacht oder weint mit meinen Figuren.
Ihr liebt oder hasst sie. Wenn ihr lest, werden sie ein Teil von euch. Sie
schleichen sich in euer Herz und dürfen für eine Zeitlang dort wohnen. Ihr ahnt
kaum, was das für mich bedeutet. Ich hoffe, ich darf für euch noch ganz viele
Lieblinge erschaffen.
*****

 

Ich hoffe, Euch hat das Interview gefallen? Nun im Anschluss habt Ihr Gelegenheit, dieses tolle Buch mit tollen Extras zu gewinnen.
Gewinnspiel

 

1. Preis
ein Taschenbuch “Der Silberachat” mit Achatanhänger
2. Preis
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eBook „Der Silberachat“ im Wunschformat

Um
in den Lostopf für einen der Preise zu springen müsst ihr einfach die
Tagesaufgabe beantworten. Nutzt ihr die Chancen auf den anderen Blogs
ebenfalls, erhöht sich Eure Gewinnchance. 1 beantwortete Frage = 1 Los.
Deswegen hier der Tourplan
Bewerben könnt ihr Euch bis einschließlich 14.4.2016
Tagesaufgabe: Stellt Tanja Bern Eure Frage!
 Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr Euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

35 Kommentare

  1. Hi also ich würde sie fragen: welches Ihr erstes Lieblingsbuch war das sie als Kind gelesen hat?
    Meines war Pippi Langstrumpf:-)

    LG Ricarda;-)

    • Das war "Drachenfeuer" von Wolfgang und Heike Hohlbein. Da war ich aber schon fast jugendlich. Als kleineres Kind gab es ein Hörspiel, das ich total liebte: "Cyra, die Elfe mit den gläsernen Flügeln".

  2. Dankeschön für das tolle Interview. Mich würde interessieren, ob sie sich vorstellen könnte, mal was ganz anderes zu schreiben, z. B. einen Horrorroman?

    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Horror ist nicht so mein Ding, Erotik auch nicht. Aber ich bin trotzdem in einer Horror-Anthologie mit drin. Eine Kurzgeschichte hab ich also ausprobiert. Ich arbeite aber in mehreren Genres: Fantasy, Romance, Crime, Gay und auch Dystopie. 🙂

  3. Hallo Namengenossin,

    mich würde interessieren wo du am liebsten schreibst?

  4. Huhu!
    Danke für das Interview! Mich würde interessieren, wie die Protas zu ihren Namen gekommen sind!
    LG
    Sarah

    • Kendric und Eva waren als Figuren als Erstes da. Als sie in meinen Gedanken auftauchten, hatten sie ihre Namen irgendwie schon. Bei Hauptfiguren habe ich das oft so. Ich hab also nicht suchen müssen. Oft forsche ich aber bei vornamen.com.

  5. Hallo,

    vielen Dank für das interessante Interview.
    Meine Frage wäre, ob du schon weitere Bücher in Planung hast oder Ideen zu neuen Büchern. 🙂

    Liebe Grüße
    Isabell

    • Ja, sogar ziemlich viel. Dieses Jahr kommt auch noch so einiges. Eigentlich habe ich immer Ideen und in den letzten Jahren ist auch immer was in Planung. Ihr dürft gespannt sein. 😀

  6. Hallo liebe Tanja, da ich Silberachat, wie viele andere auch, verschlungen habe und wir wissen, dass es bald Teil 2, hoffentlich früher als angegeben, geben wird, frage ich gleich mal nach dem Titel von Teil 3 oder ist er noch nicht spruchreif? Jedenfalls hoffe ich, dass diese Reihe nie aufhören wird!!! GLG Ilona

    • Also eigentlich ist es nur als Zweiteiler konzipiert gewesen. Ein dritter Teil ist zurzeit noch nicht geplant. Aber ich freue mich, dass es dir so gut gefällt. Ist direkt ein Ansporn. 🙂

  7. Hallo
    Danke für das tolle Interview.
    Meine Frage an Tanja lautet:
    Du landest auf einer einsamen Insel & darfst einen Deiner Protagonisten mitnehmen, auf wen würde Deine Wahl fallen & warum?
    Viele liebe Grüsse
    Mimi

    • Ich würde John aus "Nah bei mir" mitnehmen. Er ist mein Liebling unter den Protagonisten, meine Muse. Ich hab ihn als Gefühl schon als Kind wahrgenommen. Auf besondere Weise ist er mir immer nah.

  8. Hallo 🙂

    ich würde gerne wissen, ob es sie persönlich kränkt, wenn ihr Buch mal einem Leser absolut nicht gefallen sollte? Oder ob sie damit professionell umgehen können?

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

    • Da habe ich vollstes Verständnis für. Ich bin immer der Meinung, dass nicht jedem Leser jedes Buch gefallen kann, da es eine Geschmackssache ist. Es gibt zum Beispiel eine zwei Sterne Rezi von Schattenhauch bei Lovelybooks, die ich ganz toll finde, denn trotz der Kritik spürt man, dass sich die Leserin total mit dem Text auseinandergesetzt hat. Ich hatte damit überhaupt keine Probleme, weil sie eben etwas anderes erwartet hatte (ich es aber genau so schreiben wollte). Wobei ich schlechte Kritik jetzt nicht groß teile. Ich lese es, nehme es zur Kenntnis und versuche es zu verstehen. Bei Testlesern und im Lektorat ist Kritik ja auch sehr wichtig. 🙂

  9. Vielen Dank für das tolle Interview.
    Das war sehr interessant 🙂

    Daher nun meine Frage an Tanja:
    Was würden Sie machen wenn sie tatsächlich in freier Wildbahn mal einem Wolf Auge und Auge gegenüberstehen würden?
    Hätten Sie Angst oder würde die Gewissheit überwiegen, das Wölfe an sich scheue Tiere sind?

    Ganz liebe Grüße
    Wildpony Sonja

    • Ich hätte keine Angst, würde ruhig bleiben, das Tier beobachten und mich gegebenenfalls langsam zurückziehen, damit ich den Wolf nicht störe. Das wäre aber wirklich toll, mal einen freien Wolf zu sehen. 😀

  10. Guten Abend,
    tolles authentisches Interview. Klasse. Es hat Spaß gemacht zu lesen.
    Mich würde es persönlich interessieren was du macht, wenn du eine Schreibblockade hast? Du hattest erzählt, dass du deine Ideen auf Zetteln festhältst, hast du da noch eine andere Methode? Ich bin Studentin und schreibe an meiner Abschlussarbeit und mir fallen immer wieder Ideen ein, wie ich was mache. Ich schreibe auch immer alles auf Zetteln auf. Jedoch komme ich dann mit den ganzen Notizen nicht durcheinander und sie verwirren mich dann. Ich such nach einem System, was mir hilf Ideen und Gedankengänge zuordnen. Daher meine Frage. =)
    Liebe Grüße
    Jeannine M.

    • Bei einer Schreibblockade versuche ich immer weiter zu machen, auch wenn nur eine halbe Seite herauskommt. Oder ich überarbeite dann Texte. Ich darf nicht komplett rauskommen, dann verschlimmert sich die Situation. Aber ich brauche auch meine Ruhezeiten, um wieder aufzutanken (reiten, Radfahren, lesen). Wenn es bei der Arbeitszeit total stockt, halte ich es wie Sherlock. 🙂 Ich lege mich auf die Couch und gehe in meinen Gedankenpalast. Oft kommt mir dann ganz schnell eine zündende Idee, oder mir fällt die Lösung für das Problem der Protagonisten ein. Dieses kurzzeitige Weggehen vom PC ist ganz wichtig, aber ich muss zurückkommen. Manchmal muss ich mir aber auch jeden Absatz erkämpfen, es gibt so Zeiten.
      Die Notizen auf Zetteln sind bei mir nur vorübergehend. Entweder ich setze sie recht schnell um, oder ich trage es dann vernünftig in den PC ein, mit Erläuterungen, weiteren Ideen, oder Erklärungen. Sonst würde ich auch durcheinanderkommen. Mir hilft es, die Dateien gut zu ordnen. Die Scripte sind streng von den Ideen und Entwürfen getrennt. Und auch innerhalb der Dateien ist es gut geordnet und beschriftet. Das hilft mir total. Ich muss mir generell alles aufschreiben, was ich am Tag so tun muss, da es oft sehr viel und auch unterschiedlich ist. Mein Tag ist knallvoll und ich brauche diese Notizen (und auch meinen Handykalender) um zurechtzukommen.

  11. Guten Morgen liebe Tanja! 🙂

    Hast Du eine bestimmte Inspirationsquelle?

    Tolles Interview und sehr interessant hört sich die Geschichte an, was mich ja schon fasziniert ist, das sich Eva in einen Wolf verwandeln kann! 🙂

    Liebe Grüße Susanne

    • Das ist bei mir völlig unterschiedlich. Mal ist es ein Song, mal ein Bild, dann wieder ein Satz, den ich lese. Oft inspiriert mich auch die Natur oder der Gedanke an gewisse Gegenden. Ich muss es genau vor mir sehen. Ab und zu werde ich auch von Filmszenen beeinflusst, aber das ist dann weniger der Verlauf des Films, sondern Gesichtsausdrücke oder Gespräche.

  12. Hallo 🙂

    Ein wundervolles Interview mit spannenden Fragen und noch genialeren, ausführlichen Antworten *_* Ich weiß schon, wieso ich die Autorin so sympathisch finde 😀

    Meine Frage an Tanja Bern:
    Wenn Sie könnten, welches Fantasywesen wären Sie dann gerne? Ein Vampir? Ein Alb? Eine Nymphe? Ein Engel oder ein Gestaltwandler? Und vor allem: Warum? Welche Eigenschaft würde Sie besonders von diesem von Ihnen gewählten Wesen so faszinieren?

    Vielen Dank schon einmal für die Antwort! Ich bin ganz gespannt darauf und wünsch einen schönen Tag/Abend 🙂

    Liebe Grüße
    Diana Ku

    • Am liebsten würde ich eine Sídhe sein, ein irisches Elfenwesen aus meiner Buchserie, die zurzeit einen neuen Verlag sucht. Dieses Volk hat mich zum Schreiben gebracht, ich fühle mich dort zu Hause und sie haben eine wunderbare Magie. Sie sind vom Aussehen mit den Elben aus Herr der Ringe vergleichbar.

  13. Hallo,
    Mich würde sehr interessieren, wo Sie ihre Inspirationen hernehmen und was sie tun, wenn Ihnen die Ideen ausgehen. Und was machen Sie, um mal richtig abzuschalten?
    Liebe Grüße
    Jessica

    • Mich inspirieren ganz unterschiedliche Dinge. Musik, die Natur, ein Gespräch, ein Gefühl … Die Quelle sind meine eigenen Gedanken. Die Ideen sind mir bisher noch nie ausgegangen. Wirklich nicht! Ich brauche nur mal zur Ruhe kommen, dann sind sie da und belagern mich. 😀 Zurzeit schalte ich mit einer Serie ab, die ich schon seit Jahren kenne und gernhabe, aber die ich irgendwie total oft verpasst habe: Grey's Anatomy. Ich habe jetzt Amazon Prime und kann dort fast alle Staffeln gucken. Ist sehr unkreativ und wahrscheinlich nicht das, was ihr erwartet habt, aber mir hilft das gerade sehr, um mal runterzukommen. Das Reiten und die "Arbeit" am Pferd lässt mich auch abschalten. Früher waren es immer andere Bücher, aber da ich am Tag fast nur schreibe oder lese, brauche ich zwischenzeitlich einfach mal was anderes. 🙂

  14. Hallo,

    tolles Interview… mich würde interessieren wie das Cover des Buches entstanden ist, da es mir sehr gefällt 😉

    LG

  15. Hallo Frau Bern,

    ich habe länger überlegt welche Frage ich Ihnen stellen möchte und hoffe nun sehr, diese kam hier noch nicht vor! Ich habe jetzt noch nicht nachgelesen, falls doch, bitte ich um Entschuldigung.
    Da ich mich selbst mit Edelsteinen und deren Wirkung auseinandersetze, möchte ich gern wissen, ob sie die Verbindung zum Achat deshalb auch gewählt haben weil dieser auch den Ausdruck von Emotionen fördern kann oder ob es wirklich nur an der Optik liegt? Wenn ich mir eine Achatscheibe mit Silberadern vorstelle, sieht dies sicherlich wahnsinnig faszinierend aus! Da sind sie, die Bilder im Kopf.
    Der Wolf passt da hier ja ebenfalls von der Fellfarbe her zum Silber! Manchmal verknüpfen sich wohl die Dinge ganz einfach von allein. 🙂

    Liebe Grüße und Danke falls Sie meine Frage noch beantworten sollten.
    Amelie S.

    PS.: Mein Kommentar ist weg, deshalb poste ich diesen npch einmal und hoffe, er ist dann nicht doppelt! :-/

    • Hallo Amelie, ich weiß noch, dass ich bei meiner Freundin war, die wirklich sehr viel über Halbedelsteine weiß. Ich erzählte ihr von der Story, die gerade in den Anfängen steckte und sie holte spontan ihr Heilsteinbuch heraus. Wir blätterten begeistert darin und beim Achat machte es sofort klick. Der erste Funke war also die Optik, weil sie ein bestimmtes Gefühl vermittelte. Ich fand aber auch noch vier andere schöne Steine. Den Achat wählte ich dann, weil er ein mächtiger Schutzstein ist, der eine heilende Wirkung hat. Zudem sagt man ihm nach, dass er negative Energien fernhalten kann. Hauptsächlich wählte ich den Achat also wegen seiner Wirkung, die Optik war quasi nur der Auslöser, um den Stein mal näher zu betrachten. Ich wusste allerdings nicht, dass er auch Emotionen fördern kann. Sehr interessant! Und ja, die Dinge verknüpfen sich meistens von selbst und oft bemerkt man das erst beim Schreiben oder wenn die Geschichte fertig geschrieben ist. 🙂

    • Hallo Frau Bern,

      vielen lieben Dank für Ihre Antwort :-). Ja, die Kraft der Edelsteine/Halbedelsteine ist auf keinen Fall zu verachten oder von der Hand zu weisen. Ich habe selbst Bücher darüber :-). Ich überlege auch jeden Morgen, welcher Stein für den Tag gut wäre. Heute war es zum Bsp. der Bernstein. Die Entscheidung treffe ich aber wirklich nach reinem Bauchgefühl. Dieses Thema ist wirklich spannend und jeder Stein hat verschiedene Wirkungsweise aber das wissen Sie ja :-). Die Verbindung mit Silber ist allerdings für mich schon faszinierend.
      Ich musste gestern wirklich auch schmunzeln als mir der Zusammenhang zwischen Silber und Wolf in den Sinn kam.

      Liebe Grüße
      Amelie S.

  16. Hey 🙂
    Ich würde gerne wissen, ob sie sich die Cover zu dem Buch selber ausdenkt.
    Liebe grüße shuting 🙂

    • Meistens habe ich schon Vorstellungen, die ich dem Verlag auch mitteile. Das Cover von "Schattenhauch" hatte ich in ähnlicher Form vorgeschlagen und ich war total baff, dass Carlsen das umgesetzt hat und dann noch so fantastisch. Auch meine Vorschläge für meine neuen Romance "Am weißen Strand" wurden komplett umgesetzt. Oft lasse ich mich aber auch überraschen, manchmal musste ich auch schon ein Veto einlegen, weil ich etwas unpassend fand. Aber bisher konnte ich mich immer mit den Verlagen einigen. Soll heißen, manchmal habe ich schon Vorstellungen, die ich auch weitergebe, aber der Verlag lässt das Cover dann erstellen. Und ich kann euch sagen, ich habe jedes Mal Angst, wenn ich den Covervorschlag bekommen, und wage dann kaum die Datei zu öffnen, weil ich fürchte, es passt nicht oder so. Ihr glaubt kaum wie erleichtert ich bin, wenn es mir dann gefällt. In das Cover vom "Silberachat" war ich sofort verliebt! Das hat Bookshouse komplett eigenständig entwickelt.

  17. Hallo Katja 🙂

    Vielen Dank für das interessante Interview, es war toll zu lesen und die Autorin und die Geschichte näher kennen zu lernen. Leider war meine erste Frage schon weg, also hab ich mir eine zweite überlegt. Ist nur nicht so spannend, wie die Frage nach der Inspiration für ihre Romane… 🙂

    Liebe Frau Bern, haben sie einen oder mehrere Autoren als Vorbild? Vielen Dank im Voraus für die Antwort. 🙂

    Liebe Grüße
    Katja

    • Nein, eigentlich nicht. Eigentlich geht jeder seinen ganz eigenen Weg in dieser Branche. Zumindest kommt es mir so vor. Ich versuche einfach alles sehr leidenschaftlich und aus vollem Herzen zu machen. Vorbilder können da eher im Weg sein, denn derjenige ist vielleicht völlig anders gestrickt als man selbst. Dann beginnt man zu vergleichen und blockiert sich oft selbst. Natürlich bin ich von manchen Autoren begeistert, aber als Leser. Und ich bewundere oft das Engagement von einigen Autoren. Das bleibt gar nicht aus, weil ich wirklich ganz tolle Kollegen habe. Und wir unterstützen uns auch gegenseitig. Aber ein direktes Vorbild habe ich nicht. 🙂

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