//Mehr als Freundschaft von Katharina B. Gross

Mehr als Freundschaft von Katharina B. Gross

Gefühlvolle Gay Romance, emotional aufwühlend mit liebenswerten Charakteren. Hast du den Mut nach vorne zu schauen?

 »Mehr als Freundschaft« von Katharina B. Gross

Der aktuelle Titel von Dead Soft besticht durch eine emotionale Gefühlsstruktur und einer Geschichte mit realistisch dargestellten Charakteren.

In »Mehr als Freundschaft« geht es im verschiedene Themen die gekonnt ineinander laufen.
Es sind Ängste, wie die Mitmenschen, Freunde und Familie auf ein Outing regieren könnten, Mut einen Schritt nach vorne zu machen.
Geheimnisse erfordern immer mehr Lügengebilde, wie lange kann man damit Leben? Hält eine Beziehung dem Stand?

Mehr als Freundschaft Cover von Katharina B. Gross

Mehr als Freundschaft | Katharina B. Gross | Dead Soft

Einfühlsam erzählt die Autorin die Geschichte von Marco und Nils. Die Charaktere sind sehr realistisch ausgearbeitet und ich konnte eine richtige Verbindung beim Lesen aufbauen. Man bekommt schon ein richtiges Gefühl, wie man sich in so einer Lage fühlen muss, in einer Situation, die eigentlich mittlerweile in der Gesellschaft angekommen sein sollte.

Ich kann diese Romance Story jedem empfehlen der gerne Geschichten mit Gefühl liest – ob nun WW, MM oder MF Konstellationen oder ähnliches. Hauptsache man ist glücklich!

 

Doch ist es nicht eigentlich schade, dass es immer noch so viele Geschlechtergrenzen gibt? Das ist wirklich ein Punkt, an dem ich mich aufhängen kann, denn für mich ist Romance immer eine Geschichte, der Personen zueinander finden, eine gemeinsame Geschichte haben, etwas, was zusammenschweißt. Zusammen Hürden überwinden, Grenzen einreißen und der Welt zeigen, wie glücklich man mit seinem Partner ist. Ich frage mich, wie sich die sich gesellschaftliche »normale« Paar fühlen würde, wenn man sie stetig schräg anschaut, als wenn einem Hörner wachsen, mit dem erhobenen Finger auf einen gezeigt wird und noch weit Schlimmeres.

Mein Wunsch wäre das gleichgeschlechtliche Beziehungen ebenfalls normal eingestuft werden, denn letztlich zählt doch nur der Mensch, oder?

Wie soll sich ein Herz völlig frei entfalten können, wenn es stetig mit Sorgen und Ängsten konfrontiert wird? In »Mehr als Freundschaft« von Katharina B. Gross bekommt ihr als Leser genau das: Was passiert, wenn man durch die Gesellschaft so verunsichert wird, ja sogar Angst hat die richtigen Entscheidungen zu treffen, obwohl die Liebe zu einem Menschen nicht übertreffbar ist?

Wie kann man einer so intoleranten Gesellschaft auch als Einzelner etwas bewirken, schreibt mir eure Ideen dazu!

 

 

By |2018-05-06T11:13:22+00:00März 26th, 2018|Romance & Erotik|6 Comments

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6 Comments

  1. Sabrina W. 26. März 2018 at 17:09 - Reply

    Toleranter sein.

    Ich finde es unglaublich das gleichgeschlechtliche Beziehungen immer noch so ein Thema sind.
    Es ist sowas von normal und nix anderes.

  2. Manuela Schäller 26. März 2018 at 20:21 - Reply

    Huhu,

    Danke für den tollen Beitrag.
    Das es heutzutage überhaupt noch ein Thema ist, ist schon schlimm genug.
    Ich denke es ist wichtig das jeder nicht nur tolerant ist sondern dieses auch nach außen sagt und dazu steht.
    Jeder hat genau ein Leben und dieses muss er glücklich verbringen und jeder soll dann genau das tun, was ihn glücklich macht.

    LG Manu

  3. Ramona (AALoves) 26. März 2018 at 20:49 - Reply

    Hey 🙂

    Die Geschichte klingt wirklich interessant. Ich stelle es mir sehr schwer und vor allem schmerzhaft vor, seine Liebe vor anderen verstecken zu müssen.

    Intoleranz ist ein ganz großes Problem, aber ich glaube, das liegt auch viel daran, dass viele Menschen dazu neigen, alles, was nicht der Norm entspricht, als etwas Besonderes anzusehen, das verteidigt werden muss – oftmals mit offensiven und provokativen Mitteln, um gehört zu werden. Das mag gut gemeint sein, aber ich denke, das wirkt sich häufig auch negativ aus, da die Gegenseite, die so intolerant und möglicherweise voller Hass ist, noch weiter angestachelt wird.

    Liebe ist normal und gleichgestellt. Egal, welche Hautfarbe, welches Geschlecht, welche Kultur man hat. Sie mögen sich in der Intensität und der Beziehung zu den Liebenden unterscheiden, aber das ist schon alles. Keine ist mehr oder weniger wert als die andere, noch irgendwie besonders hervorzuheben.

    Meiner Meinung nach erreicht man als Einzelner in einer intoleranten Gesellschaft am meisten, wenn man Akzeptanz lebt, und das vor allem im “kleinen Kreis”. In der Familie, dem Freundeskreis, bei Kindern. Das ist wie bei einem Stein, den man ins Wasser wirft, die Kreise werden größer.
    Liebe ist normal und gleichgestellt.
    Erst wenn man etwas als außergewöhnlich oder besonders hervorhebt, beginnt man, es mit anderen Augen zu sehen.

    Liebe Grüße
    Ramona

  4. Sheila 27. März 2018 at 13:09 - Reply

    Hey 🙂
    Ich bin der Meinung das es nur so funktioniert wenn man selbst nichts auf die Meinung anderer, vor allem fremder gibt und sich selber treu bleibt. Denn sich dabei auf die Gunst anderer zu verlassen ist zum scheitern verurteilt. Lg

  5. […] Mehr als Freundschaft  Katja von http://www.livethemoment.de 27.3. Marco & Nils Daniela von http://www.sarielabooks.blogspot.de 28.3. Die passende Frau für […]

  6. Bianka H. 27. März 2018 at 17:34 - Reply

    Heyho, bin durch die blogtour hier gelandet 🙂

    Man sollte toleranter sein ggü gleichgeschlechtlicher Liebe. Ich habe selber im Bekanntenkreis Paare und mich stört es null… Man sollte sich immer selber treu bleiben und seine eigene meinung vertreten…

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