Das Labyrinth vergisst nicht – Rainer Wekwerth

Der langersehnte Abschluss der preisgekrönten Bestseller-Reihe von Rainer Wekwerth.

Rainer Wekwerth - Das Labyrinth vergisst nicht

©Sandra Bielawski

Rainer Wekwerth – Das Labyrinth vergisst nicht – Buchheim Verlag

Mary ist ins Labyrinth zurückgekehrt, um ihre Freunde zu retten. Tief unter der Erde, in einem gigantischen Gefängnis, kämpfen die sieben Jugendlichen erneut ums Überleben, doch sie erinnern sich weder aneinander noch an das, was mit ihnen geschehen ist. Und dieses Mal ist nicht nur die Zeit ihr erbitterter Gegner. Ein übermächtiger Feind agiert nun unsichtbar hinter den Kulissen und will nicht weniger als ihren Tod.

Während Mary noch gegen das Vergessen ankämpft und um die Liebe ihres Lebens ringt, muss sie sich gemeinsam mit den anderen den Gefahren stellen, die das Labyrinth für sie bereithält.

Ein Mystery-Thriller der Extraklasse!

Quelle:Buchheim Verlag

Ich war schon sehr überrascht, als ich hörte, dass es einen vierten Band der “Labyrinth-Trilogie” geben soll. Ursprünglich sollten es nur drei Bücher werden, aber nach Recherche im Internet fand ich folgendes auf der Homepage des Autors:

Hallo liebe Labyrinth-Fans,

für mich ist der heutige Tag eine besondere Freude: Mit „Das Labyrinth vergisst nicht“ gibt es nun die Rückkehr ins titelgebende Labyrinth, die ich nach dem (damals) eigentlichen Abschluss der Saga gar nicht erwartet hatte. Dank euch gibt es nun aber tatsächlich dieses letzte Abenteuer in der Welt von Mary, Leon, Cathy, Mischa, Tian, Jeb und Jenna.

Quelle: Rainer Wekwerth

Somit gibt es nun “Das Labyrinth vergisst nicht”, wo am Ende alles schön rund abgeschlossen ist.

Die Protagonisten Mary, Leon, Cathy, Mischa, Tian, Jeb und Jenn sind uns aus den vorherigen Bänden:

  • Das Labyrinth erwacht

  • Das Labyrinth jagt dich

  • Das Labyrinth ist ohne Gnade

bereits vertraut. Deswegen werde ich auch nichts weiter zu Ihnen sagen. Man sollte die anderen Bücher kennen um “Das Labyrinth vergisst nicht” zu verstehen.

Meine Überlegung war, da es ja schon etwas her ist seit ich die anderen Teile gelesen hatte, dass ich mich nicht mehr mit den Charakteren identifizieren kann. Doch das war kein Problem. Der Autor hat nach und nach nochmals kleine Rückblicke gegeben, so dass man die Jugendlichen direkt wieder im Gedächtnis hatte. Diese sind nicht mehr so detailgetreu beschrieben wie früher, aber markante Merkmale und Charaktereigenschaften werden nochmals erwähnt und somit ist man direkt wieder im Geschehen drin. Die Gruppe findet sich zusammen und schon müssen Sie direkt die nächste Herausforderung meistern. Gar nicht so einfach wie man denkt, da alle sehr unterschiedlich sind. Die stillen und ruhigen müssen mit den leicht rebellischen zurecht kommen. Ein gemeinsamer Weg muss gefunden werden, um es aus dem Labyrinth zu schaffen.

Rainer Wekwerth hat wieder alles gegeben. Man fühlt und leidet mit den Kids, drückt Ihnen die Daumen, hat Gänsehaut beim lesen und verdrückt auch mal eine kleine Träne, weil nicht immer alles so einfach ist wie man es sich erhofft hat.

Die Zeiten sind hart, die Aufgaben teilweise sehr schwer, die Absprache muss perfekt sein und man muss sich aufeinander verlassen.

Ich glaube, dass ist auch genau das, was der Autor hier vermitteln mag. Egal wie verschieden man auch sein mag, welche Stärken und Schwächen man hat, man schafft vieles, wenn man zusammen hält. Wenn man sich gegenseitig unterstützt, jeder nach seinen Fähigkeiten handelt und keinen “Blindflug” unternimmt kann man viel erreichen.

Vom Inhalt selbst werde ich nun nicht so viel berichten, da ich sonst spoilern würde. Denke jeder, der die ersten drei Bände gelesen hat, mag sich  nun auch den Abschluss holen, damit er weiß, wie alles endet. Offene Fragen werden beantwortet, ein sehr interessanter Abschluss, der etwas in Richtung SciFi geht, aber nicht übertrieben ist. Es ist so, dass man später sagt: Ja, es passt nun alles. Das wird auch genau dass sein, was sich viele Leser gewünscht haben. Danke Rainer, dass du diesen vierten Band geschrieben hast, um uns glücklich zu machen. Ich persönlich mag nicht so gerne Bücher, die ein offenes Ende haben. Mir fehlt dann einfach etwas.

Die Geschichte ist gradlinig, gut nachvollziehbar und passt von der Sprache her genau zum Genre Jugendbuch. Es ist ein bisschen Romanze dabei, die aber eher eine Nebenrolle einnimmt. Doch genau diese vermittelt noch mal das menschliche, auch in schwierigen Situationen. Dass Liebe auch Hoffnung bedeutet und Kraft gibt.

©by Sandra Bielawski

Zu den ersten beiden Bänden hatte ich damals Rezensionen geschrieben.