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[Rezension] Mara und der Feuerbringer von Tommy Krappweis

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Preis: 12,95€ [D, Buch]
Format: gebunden
Seiten: 332
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Meine Wertung: 4/5
Reihe: 1. Teil
Verlag: Schneider Buch
ISBN:   978-3505126468

“NEIN! Mara schüttelte die Bilder von sich und fasste einen
Entschluss: Keine. Tagträume. Mehr. Nie wieder! Ab heute würde Mara das
normalste Mädchen der Welt sein. Auf Wiedersehen, Traumwelt. Guten Tag,
Realität.
Die 14-jährige Mara wäre am liebsten eines: unauffällig. Ein ganz
normales Mädchen. Ohne die Tagträume, die der Grund für die ständigen
Hänseleien in der Schule sind. Doch gerade als sie beschließt, ihr Leben
zu ändern, passiert plötzlich etwas Unglaubliches: Mara erfährt, dass
sie eine der letzten Seherinnen ist. Eine Spákona. Und nur mithilfe
ihrer besonderen Gabe kann sie verhindern, dass sich der Halbgott und
Dämon Loki von seinen Fesseln befreit und zu einer Gefahr wird. Maras
Welt gerät aus den Fugen: Wird sie es schaffen, sich dieser großen
Aufgabe zu stellen?


Tommy wurde 1972 in München geboren.
In
der zweiten Klasse stand er zum ersten Mal auf der Bühne – und zwar in
der Rolle des Karl Valentin. In der dritten Klasse drehte er seinen
ersten Stop-Motion-Film auf Super-8 und adaptierte auf der heimischen
Schreibmaschine Ellis Kauts „Pumuckl und die Grippetabletten“ für ein
Theaterstück. Sein Vorbild ist Buster Keaton – mit ein Grund, aus dem er
unermüdlich Slapstick-Stürze vom Küchentisch übte.
Im Alter von
14 sang er in Bayerns jüngster Rock’n’Roll-Formation und sprach in
diversen Kinderhörspielen. Zwei Jahre später hatte er seine erste
Fernsehrolle in Forsthaus Falkenau. Dem folgte eine Rolle in SOKO 5113,
wo er zum ersten Mal auch Bodystunts selbst ausführte.
Nach dem
Realschulabschluss besuchte er die Münchner Fachoberschule für
Gestaltung, stellte eigene Comics aus und machte Straßenmusik in der
Münchner Fußgängerzone.
Nach dem Abschluss der Fachoberschule
arbeitete er in der Westernstadt No Name City in Poing bei München. Er
begleitete später den durch Deutschland tingelnden Western-Zirkus Red
Grizzly Saloon, schrieb und choreographierte die Stuntshows und
arbeitete im Hansa-Park als Buster-Keaton-Double und Stuntman.
1992 gründete er die Band Harpo Speaks!!, mit der er auch aktuell immer wieder auftritt.
Im
Jahr 1994 moderierte er sieben Monate lang das Jugendmagazin Disney TV
für RTL, arbeitete dafür auch in Walt Disney World in Florida. Er kehrte
dann aber als Slapstick-Comedian und Stuntman zum Red Grizzly Saloon
zurück. Vom Herbst 1995 bis zum 30. April 1998 war er bei RTL Samstag
Nacht zu sehen (u.a. mit Mirco Nontschew in der Rubrik „Far out“), wo er
immer öfter den Platz hinter der Kamera einnahm, sowie schrieb, drehte
und schnitt.
Tommy Krappweis gründete die Produktionsfirma bumm
film, um mit Wigald Boning selbst Einspieler zu drehen und fertig
geschnitten und vertont bei RLT Samstag Nacht abzuliefern. Gemeinsam mit
seinem Kollegen Norman Cöster erfand er für den KiKa „Bernd das Brot“,
wofür er 2004 den Grimme-Preis erhielt. Er war Drehbuchautor, Headwriter
und Regisseur bei der Pro Sieben Märchenstunde (Schnitt,
Audiogestaltung und Visual Effects der zweiten Staffel durch die bumm
film).
Im September 2009 wurde sein erster Roman „Mara und der
Feuerbringer“ veröffentlicht, der erste Band einer Fantasy-Trilogie. Aus
den Lesungen hierzu entwickelte sich im Lauf der Zeit ein
eigenständiges Comedyprogramm mit dem Titel „Und Jesus sprach: Macht was
mit Hasen…“.
Tommy Krappweis hat die Traumata seiner Kindheit
verarbeitet, sich dabei aber den Therapeuten gespart und stattdessen ein
äußerst amüsantes Buch geschrieben. Und sein Vater Werner durfte
mitschreiben. Im Februar 2012 erschien Tommys erstes biografisches Buch:
„Das Vorzelt zur Hölle“.
Im August 2013 erschien Tommys nächstes
biografisches Buch: „Vier Fäuste für ein blaues Auge“. Hier erzählt er
von seinen Erlebnissen in Europas authentischster Westernstadt No Name
City.
Im Sommer 2013 wurde „Mara und der Feuerbringer“ für das
Kino verfilmt (u.a. mit Christoph Maria Herbst als Loki und Jan Josef
Liefers als Professor Weissinger). Der Film soll 02.04.2015 in die
Kinos kommen.

(Quelle Amazon)
Tommy Krappweis hat hier eine tolle Jugendbuch-Idee gehabt.
Heraus kam eine stylische Kombination zwischen Fantasy, Mythologie und Jugendbuch.
Schon die ersten Seiten haben mich immer weiterlesen lassen und dieser Spannungsaufbau konnte sich das ganze Buch über halten. Das lag unter anderem sicher auch an den Protagonisten. Die Hauptfiguren sind schön dargestellt und die Figuren aus den verschiedenen Sagen und Zeitspannen, waren richtig geheimnisvoll. Von Vielen hab ich kaum oder gar nichts gehört bisher aber wenn man mal nachschlägt, dann kommt man aus dem staunen nicht mehr raus.
Ich finde den Schreibstil anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig zum Verstehen.  Außerdem hat man das Gefühl das man stetig im Geschehen ist, Pausen braucht man nicht, so kam es mir aber auch beim lesen vor, das Buch war relativ schnell verschlungen!
Bei den Hauptfiguren hätte ich mir ein wenig mehr Details gewünscht, so wie bei den Mythischen Gestalten, vielleicht mehr Hintergrund zum Vater von Mara. Ich hatte bei den Helden aber eine wirklich gute bildhafte Vorstellung und bin nun ehrlich gespannt, wie man die in dem Kinofilm umgesetzt hat, der nun im April 2015 erscheint.
Tommy Krappweis führt mit Charme und Wortwitz durch diesen Roman und schafft es so den Leser zu fesseln. Worte die einem aus der Sagenwelt unbekannt sind, werden hinten im Buch auch noch einmal ausführlich erklärt. Für mich waren sie beim Lesen sehr hilfreich.

Ein Lesenswertes Jugendbuch, welches sich auch mit Gestalten aus Sagen und Mythen beschäftigt.
Klasse Abenteuer- Buch nicht nur für Mädchen!

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