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Wo magische Schatten die Welt regieren

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Finden wir nun Magie an jeder Straßenecke? Beeinflussen Schatten unser Gehirn, oder gibt es sie wirklich – die Magie?

Heutzutage lädt die Literatur immer häufiger ein, sich in andere Welten zu beamen, und sich dem scheinbar Unvorstellbarem hinzugeben. Doch was ist dran an manchen Geschichten, sowie Serien? Als absoluter Fantasyjunky aus Literatur, Film und TV interessieren mich mache Überlieferungen mehr als andere. So bin ich der Meinung, dass oft immer ein Quäntchen Wahrheit mit im Spiel ist. Der Mensch ist zum Beispiel sehr realistisch und glaubt nur was er sieht. Deswegen verkaufen sich Produkte auch deutlich besser, wenn man diese selbst testen kann. Doch wie schaut es aus mit Magie? Findest du die Schatten der Magie?

Quelle: Pixabay

Ich glaube es gibt Menschen, die sich dafür öffnen können und welche, die mich hier wahrscheinlich als verrückt einstufen, wenn ich dies hier schreibe. Glaube und Realismus verträgt sich nicht immer und führt schon mal zu brisanten Konflikten.  In der Literatur kann man es super vergleichen. Nehmen wir ein Buch mit verschiedenen, stark ausgebauten Handlungssträngen. Gerät dieser Titel an einen Leser, der dieses Buch am Stück liest und sich auch vom Kopf her voll auf die Handlung einlassen kann, entsteht ein Sog. Man fühlt sich dazugehörig und kann Handlungen verstehen, ja sogar nachvollziehen.  Das ist zum Beispiel auch der Grund, warum ich an einem Tag lese und am anderen das Review dazu schreibe. Dieses bewusste darauf einlassen ist ein wichtiger Teil, den man im heutigen Zeitalter immer mehr verdrängt, oder gar nicht kennen lernt. Habe ich ein Buch gefunden das mich so mitreißt, dann ist das Ende wirklich zerstörerisch. Je nach Ausgang bin ich der Typ der Rotz und Wasser heult, oder aber dringend weiter hinter den Kulissen forschen muss, um nicht noch einen Hinweis zu bekommen, wie es den Figuren ergeht. Ich spüre diesen Drang als unaufhörliches Kribbeln in meiner Brust, wie sich mein Herz, das meiner Seele gleichkommt, so stark zusammenzieht, dass man kaum zum atmen kommt.  Mir fällt es mitunter sehr schwer mich aus diesen Geschichten zu lösen. Sie nehmen mich magisch gefangen auf eine Weise die ich bis heute nicht erklären kann. Und doch, es widerfährt mir und leugnen ist zwecklos.

»Schatten der Magie« von Kat Howard war für mich so ein Titel. Im Laufe der Zeit hat sich mein Leseverhalten stark verändert. So bekommen Bücher für mich ganz andere Schwerpunkte. Tiefe bedeutet für mich zum Beispiel nicht, dass die Ausarbeitung der Figuren perfekt war und ich mich mit ihnen identifizieren kann. Tiefe ist ein Aspekt des Buches, der es mir ermöglicht, vom Kopf her, das Buch als eine realistische Handlung zu empfinden. Wenn man als Leser an den Punkt kommt, wo man über eine einfache Darstellung eines Romans heraus blickt und man sich mit dem Buch verbindet.

Quelle: Pixabay

In »Schatten der Magie«  waren zum Beispiel nicht die Figuren an sich das Besondere, sondern die einzelnen Häuser. Diese verfügten über eine eigene Magie und haben so ihren dazugehörigen Menschen gestärkt. Der Fokus wurde hier also einmal komplett umgekrempelt und als Leser muss man zulassen das nicht das Individuum Mensch der Ranghöchste ist, sondern das Haus (Vergleichsweise kann man auch Mensch/Hund als Beispiel nehmen, hier halt Haus/Mensch). Für Menschen ist es schwierig vom Kopf her, etwas zu akzeptieren, was sie nicht selber kontrollieren können.  Das Haus der Schatten ist das älteste und somit ein sehr machtvolles Haus in dieser außergewöhnlichen Geschichte. Es spielt eine gewichtige Rolle für den Erhalt bzw. das Fortführen von Magie. Gespickt mit New York , einem aufregenden Handlungsort, taucht man hier in ein absolut, spannungsgeladenes Abenteuer ein. Mein Review dazu könnt ihr hier nachlesen. KLICK

Doch bleibt immer noch die Frage wie realistisch man Magie einschätzen kann. Ist sie ein Teil der Gegenwart, oder nur entstanden auf früheren Überlieferungen wie Sprichwörtlich bei der Stillen Post?

Schatten der Magie Cover Kat Howard

Schatten der Magie | Kat Howard | Übersetzer: Alice Jakubeit | Arctis

Ich glaube das intensivste Magische trägt jeder in sich – unsere Seele. Kein Mensch kann sie erklären, die skizzieren und doch laufen zig Forschungen, um uns bis ins kleinste Molekül verstehen zu können. Für mich in der realen Welt ist meine Seele das wichtigste. Ich sorge dafür das es ihr gut geht und befreie mich auch von unnötigem Ballast. Sie spricht mit mir ohne einen Körper zu haben, sie zeigt mir auf ihre Art, wann ich Vorsicht walten lassen soll, oder wie glücklich sie im Augenblick ist. So ist zum Beispiel unser Bauchgefühl eine tolle Möglichkeit in sich hineinzuhören. Und doch…. Erzählt man einem Menschen»Hör auf dein Bauchgefühl« wird man belächelt. Wo wie wieder dabei sind: Menschen glauben was sie sehen

Fühlen ist wichtiger als Sehen – Kennt ihr noch mehr Schatten der Magie, welche man nicht erklären kann, aber dennoch da sind?

Liebe vielleicht?

 

Schatten kommen und gehen und doch sind sie allgegenwärtig

 

2 Kommentare

  1. Moin 🙂

    Das Buch klingt ziemlich spannend und ungewöhnlich. Danke für dein Review.

    Für mich unerklärlich ist ein Déjà-vu. Ist es Magie? 🙂

    Liebe Grüße
    Carola

    • Liebe Carola,

      ja das ist ein tolles Beispiel, wobei mich selbst eines jede Woche ereilt, stetig verschwindet das Geschirr und nie kommt es zurück.

      Das nennt man dann wohl die Magie eines Teenagers 😉

      Liebe Grüßle, Katja

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